St. Ingbert. Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Feuerwehr St. Ingbert. Nach einem bereits belastenden Einsatzgeschehen rund um die Hexennacht waren die ehrenamtlichen Kräfte auch an den folgenden Tagen mehrfach gefordert.
Freitag, 1. Mai: Vegetationsbrand und Personenrettung
Gegen 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr Oberwürzbach zu einem Vegetationsbrand oberhalb von Oberwürzbach im Bereich Römerweg alarmiert. Vor Ort brannten mehrere kleinere Flächen. Die Einsatzkräfte konnten die Brandstellen zügig mit zwei C-Strahlrohren ablöschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Am frühen Abend gegen 19:00 Uhr folgte der nächste Einsatz in der Südstraße. Eine Person befand sich in einer Notlage auf einem Balkon. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zur Wohnung und brachte die betroffene Person sicher in Obhut.
Samstag, 2. Mai: Brandmeldeanlage ausgelöst
Am Samstag, gegen 15:45 Uhr, wurde die Drehleiter der Feuerwehr St. Ingbert zur Unterstützung nach Spiesen alarmiert. In einer Betreuungseinrichtung hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Weder Rauch noch Feuer waren feststellbar. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.
Sonntag, 3. Mai: Schwerer Verkehrsunfall auf der L244
Am Sonntagabend gegen 19:45 Uhr kam es auf der L244 zwischen St. Ingbert und Schnappach zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war jedoch keine Person am Fahrzeug anzutreffen. Zudem war unklar, wie viele Personen sich ursprünglich im Fahrzeug befunden hatten.
Die Feuerwehr Sulzbach übernahm die Sicherung des Unfallfahrzeugs sowie die Personensuche mittels Fußtrupps. Die Feuerwehr St. Ingbert unterstützte die Suche mit zwei Drohnen und Wärmebildtechnologie sowie einem UTV (Utility Task Vehicle). Trotz intensiver Maßnahmen konnte keine Person aufgefunden werden.
Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Während des Einsatzes war die Landstraße voll gesperrt.

