Donnerstag, Juli 7, 2022
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Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld zur aktuellen Situation in der Ukraine

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Der Angriff auf die Ukraine war ein eklatanter Bruch des Völkerrechts, der durch nichts zu rechtfertigen ist.

Das Leid, das über die dort lebenden Menschen gebracht wird, macht uns fassungslos und wütend.

Unsere besondere Solidarität und unser Mitgefühl gehört den Menschen in der Ukraine.

Unser Mitgefühl gehört aber auch den Menschen, die selbst oder deren Angehörige und Freunde durch den Krieg direkte negative Auswirkungen spüren.

Als Bürgermeister der Kreisstadt Merzig denke ich hier insbesondere an die bei uns lebenden Bürgerinnen und Bürger, deren Angehörige und Freunde unter dem Krieg leiden.

Dazu gehören auch die vielen aus Russland stammenden Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die dieser Situation ebenfalls ohne eigenes Zutun ausgesetzt sind. 

Viele Menschen tragen dazu bei, dass das Leben in unserer Stadt lebenswert ist – egal ob sie aus Deutschland, der Ukraine, aus Russland oder einem anderen Teil der Welt stammen: Sie arbeiten hier, sie engagieren sich ehrenamtlich, sie spielen im gleichen Verein, sie feiern gemeinsam, sie sind unsere Nachbarn, sind Merzigerinnen und Merziger.

Alle Menschen, die friedlich bei uns leben, sind Teil unserer Gesellschaft – ein wertvoller Teil unserer Stadt.

Und alle verbindet eins: Friedlich zusammenzuleben!

Mir ist es in diesen Tagen wichtig zu sagen, dass dazu selbstverständlich auch unsere aus Russland stammenden Mitbürgerinnen und Mitbürger und ihre Familien gehören. 

Sie tragen keine Schuld, haben diesen Krieg nicht begonnen und sind nicht Teil des Krieges; auch sie wünschen sich Frieden in unserer Stadt und auf der ganzen Welt.

Wir halten in Merzig weiter zusammen für Frieden und Freiheit – Hass und Gewalt haben bei uns keinen Platz!

Marcus Hoffeld

Quelle: Kreisstadt Merzig

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