StartLandkreis Merzig-WadernLosheimMitlosheim: Polizei stellt größere Menge Betäubungsmittel sicher

Mitlosheim: Polizei stellt größere Menge Betäubungsmittel sicher

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Mitlosheim – Ein technischer Defekt an einem Pkw hat in der Nacht zum Mittwoch zu einem aufsehenerregenden Polizeieinsatz geführt. Am 13. August 2025 gegen 02:00 Uhr wurde der PI Nordsaarland ein „verunfallter Pkw auf der L157 zwischen Mitlosheim und Rappweiler“ gemeldet. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es keinen Unfall gegeben hatte.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Fahrer des Wagens offenbar versucht, auf der Landstraße zu wenden, blieb jedoch aufgrund eines technischen Defekts mitten auf der Fahrbahn liegen. Anstatt auf Hilfe zu warten, verließ der Mann die Örtlichkeit zu Fuß und ließ sein Fahrzeug „quer auf der Fahrbahn stehend zurück“.

Ein Verkehrsteilnehmer, der die Situation bemerkte und die Polizei verständigte, gab eine präzise Personenbeschreibung des Fahrers ab. Dadurch gelang es den Einsatzkräften, den Mann „im Rahmen der Fahndung in unmittelbarer Nähe zu ergreifen und zweifelsfrei zu identifizieren“.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 36-jährigen Mann aus dem Raum Weiskirchen. Die Durchsuchung vor Ort brachte brisante Funde ans Licht: „Bei der Durchsuchung seiner Person vor Ort wurde nicht nur der Fahrzeugschlüssel aufgefunden, sondern auch eine größere Menge Betäubungsmittel (über 100 gr Amphetamin, geringe Menge Cannabis und Haschisch).“

Der Mann wurde festgenommen und zur PI Nordsaarland gebracht. Dort wurde ihm „aufgrund der Verdachts ‚Fahren unter Btm-Einfluss‘ eine Blutprobe entnommen“. Auffällig war zudem, dass an dem von ihm geführten Pkw keine Kennzeichen angebracht waren und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Darüber hinaus besitzt der 36-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken durchsuchten die Beamten noch in derselben Nacht die Wohnung des Mannes. „Hierbei wurden keine weiteren Betäubungsmittel bzw. andere tatrelevanten Gegenstände aufgefunden.“

Gegen den Tatverdächtigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheitsfahrt, Fahrens ohne Zulassung und Versicherungsschutz sowie Besitz und Verdacht auf Handel mit Betäubungsmitteln.

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