Neunkirchen/Saarbrücken. Nach mehreren Brandlegungen in der Neunkircher Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, registrierte die Polizeiinspektion Neunkirchen im Zeitraum vom 2. bis 11. Januar 2026 insgesamt drei Brände. In zwei Fällen kam es zu Brandlegungen im Eingangsbereich der Christuskirche am Unteren Markt, bei denen jeweils Wurfbrandsätze mit flüssigem Brandbeschleuniger eingesetzt wurden.
Am Mittwoch, 14. Januar 2026, nahmen Einsatzkräfte einen 45-jährigen Mann vorläufig fest. Der Festnahme waren umfangreiche und eng abgestimmte Ermittlungen der Polizeiinspektion Neunkirchen sowie der beim Landeskriminalamt angesiedelten Fachdienststelle für Branddelikte vorausgegangen. Im Rahmen von Durchsuchungen stellten die Ermittler nach Angaben der Polizei umfangreiche Beweismittel sicher. Der Mann steht im Verdacht, in drei Fällen – teilweise im Versuch – schwere Brandstiftung begangen zu haben.
Der Tatverdächtige soll noch dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über die Anordnung von Untersuchungshaft entscheidet. Zu den weiteren Einzelheiten des laufenden Verfahrens äußerte sich die Polizei nicht.
Innenminister Reinhold Jost würdigte das Vorgehen der Einsatzkräfte ausdrücklich. „Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Dienststellen, konnte zügig ein Tatverdächtiger ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihren motivierten und engagierten Einsatz.“

