Dienstag, Januar 19, 2021

Nach Corona wird anders als vor Corona, wusste schon Heraklit

Politik

Schüler Union Saar begrüßt priorisierte Schulöffnung zugunsten der Abschlussklassen

Schule von zu Hause ist möglich und durchaus in schwierigen Zeiten eine wirkliche Alternative, jedoch nicht für Abschlussklassen. Die Anwesenheit in Präsenz stellt nicht nur eine optimierte Form des Lernens für den Abschluss dar, sondern gewährleistet eine individuelle Förderung der Schülerschaft in der Schule. An oberster Stelle muss jedoch natürlich nach wie vor der Gesundheitsschutz stehen.

Stellungnahme der Stadt Homburg zum Fall an der Remise

Verstöße wurden festgestellt, Anzeige wurde erstattet, es ist aber noch kein materieller Schaden Homburg ist als drittgrößte Stadt des Saarlandes...

Schülerstreiks zum Präsenzunterricht: Maulkorb für Schulen und Lehrer?

Ministerium muss für Transparenz und Aufklärung sorgen Die Grünen fordern vom saarländischen Bildungsministerium Aufklärung darüber, ob es im Rahmen der...

von Dr. Ingo Lendelfinger (Dingo)

Werden wir wieder so leben können wie vor der Corona-Pandemie 2020/2021? Dieser Frage widmen sich Fachleute aus Zukunftsforschung, Trendforschung, Städte- und Raumplanung, Sozialwissenschaften etc. in zahlreichen Interviews, Statements und Dossiers. Wer „Leben nach der Pandemie“ in die Suchmaschine eingibt und sich viel Zeit nimmt, der sieht: Viele kluge Köpfe erklären, was sich nachhaltig ändern wird und in welchen Lebensbereichen. Manche nutzen auch die Chance, ihr Profil zu polieren, ihre Dienste und Anlageprodukte anzupreisen oder ihre politischen Standpunkte zu bestätigen. Die Krise gilt dann z.B. als „Wendepunkt hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ (Joschka Fischer, Handelsblatt 30.07.2020), gibt Anlass zur Forderung nach einem „Vorsorgenden Sozialstaat“ (VdK), zur Warnung vor einem „Freifahrtschein zum Schuldenmachen“ (Christian Lindner) oder voreiner „Corona-Diktatur“ (diverse). Die letzten Monate dieser Pandemie sind angebrochen, man hat den Eindruck, jetzt muss noch alles raus.

Aus diesem prallen Ballon der großen Entwürfe, Thesen, Forderungen, Vorwürfe und Warnungen wird durch Einsatz der Impfnadel langsam der Druck entweichen. Erst dann werden wir sehen was Bestand hat. Schon jetzt steht aber fest, die Pandemie wird dauerhaft Teil unserer kollektiven Erfahrung bleiben und auch höchst individuell ihre Spuren hinterlassen. Schon deshalb wird die Welt nach der Pandemie nicht mehr dieselbe sein wie vorher.

Mit fällt dazu ein, dass der Vorsokratiker Heraklit von Ephesos vor 2.500 Jahren schon postulierte: „Alles fließt“. Die Realität sei nicht als etwas statisches zu begreifen, sondern als Prozess ständigen Wandels. „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“ Mehr Gewissheit gibt es nicht. Das kann auch eine Hoffnung sein.

(Dingo)

Regionalverband Saarbrücken

Tägliche Fallzahl-Statistik aus dem Regionalverband

22 neue bestätigte Coronafälle – 6 weitere Todesfälle Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute 22 neue Coronafälle (Stand 18. Januar,...
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