Die Grüne Stadtratsfraktion Saarbrücken hat bei ihrem Neujahrsempfang am Donnerstag, 15. Januar, den diesjährigen Nachhaltigkeitspreis „Grüner Kompass“ verliehen. Die Veranstaltung fand – wie bereits im Vorjahr – im Sektor Heimat am Osthafen statt und brachte Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft und Stadtgesellschaft zusammen.
Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr das Haus des Ankommens, ein Projekt, das neu zugewanderte Menschen in Saarbrücken unterstützt. Mit dem Preis würdigt die Fraktion nach eigenen Angaben Initiativen, Vereine oder Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Der „Grüne Kompass“ ist mit einer gravierten Kompass-Trophäe sowie einer Urkunde verbunden.
In der Begründung für die Auszeichnung betonten die Fraktionsvorsitzende Claudia Schmelzer und der sozialpolitische Sprecher Thomas Brass die Bedeutung des Projekts für eine offene Stadtgesellschaft. Wörtlich erklärten sie:
„Mit dem Grünen Kompass würdigen wir jährlich Initiativen, Vereine oder Projekte, die durch ihr Engagement einen nachhaltigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Der Preis ist mit einer gravierten Kompass-Trophäe und einer Urkunde verbunden. Das Haus des Ankommens steht beispielhaft für eine Stadt, die Menschen willkommen heißt und sie beim Ankommen konkret unterstützt.“
Weiter führten sie aus: „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen zeigt dieses Projekt, wie Integration pragmatisch, wertschätzend und auf Augenhöhe gelingen kann. Daher freuen wir uns sehr, das Haus des Ankommens dieses Jahr mit dem Grünen Kompass auszuzeichnen.“
Das Haus des Ankommens versteht sich als zentrale Anlaufstelle für neu zugewanderte Menschen, insbesondere für internationale Fachkräfte, die in Saarbrücken leben und arbeiten möchten. Das Angebot ist kostenfrei, mehrsprachig und ohne Termin nutzbar. Unterstützt wird unter anderem bei Fragen zu Behörden, Arbeit, Sprache, Ausbildung und dem Alltag in der Stadt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ehrenamtlichen Mentoring-Projekt „ProFi“, bei dem Mentorinnen und Mentoren Zugewanderte persönlich begleiten und beim Aufbau sozialer Kontakte unterstützen.
Zum Abschluss des Empfangs verwiesen Schmelzer und Brass auf die Bedeutung verlässlicher Strukturen für Integration und Stadtentwicklung. „Wir danken allen Mitarbeiter:innen und ehrenamtlich Engagierten beim Haus des Ankommens für ihren Einsatz. Gute Ankommensstrukturen sind eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Deshalb haben wir uns als Fraktion im Haushalt konsequent dafür eingesetzt, dass das Haus des Ankommens auch künftig verlässlich finanziert wird“, erklärten sie.

