StartSportNeue Fußballregeln ab 1. Juli 2025: Das ändert sich für Spieler, Trainer...

Neue Fußballregeln ab 1. Juli 2025: Das ändert sich für Spieler, Trainer und Torhüter

WERBUNG

Zum Start der neuen Saison treten ab dem 1. Juli 2025 mehrere Änderungen im Fußballregelwerk in Kraft. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen, die künftig in allen Wettbewerben Anwendung finden können.

Kapitänsdialog offiziell ins Regelwerk aufgenommen

Die Einführung des sogenannten Kapitänsdialogs ist nun offiziell Bestandteil der Fußballregeln. Nachdem sich die Maßnahme bei der Europameisterschaft 2024 in der Praxis bewährt hat, ist sie jetzt dauerhaft in Regel 3 verankert. In Deutschland wird sich dadurch jedoch nichts ändern, da der Dialog zwischen Schiedsrichter und Spielführer hierzulande bereits seit der vergangenen Saison standardisiert angewandt wird.

Neuregelung beim Schiedsrichterball

Regel 8 definiert ab sofort, dass der Schiedsrichterball grundsätzlich dort ausgeführt wird, wo sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand. Zudem erhält das Team den Ball, das eindeutig in Ballbesitz war oder ihn erlangt hätte. Ist das für den Schiedsrichter nicht eindeutig erkennbar, bleibt es wie bisher bei der Zuteilung an das zuletzt ballführende Team.

Indirekter Freistoß statt persönlicher Strafe bei unbeabsichtigtem Eingreifen

Eine praxisnahe Anpassung betrifft Regel 9: Berührt eine Teamoffizieller oder eine nicht spielberechtigter Spieler*in den Ball unbeabsichtigt, erfolgt künftig nur noch ein indirekter Freistoß. Eine persönliche Strafe entfällt in diesen Fällen. Diese Änderung betrifft zum Beispiel Situationen, in denen ein ausgewechselter Spieler außerhalb des Feldes den Ball stoppt, um ein schnelles Weiterspielen zu ermöglichen.

Torhüter erhalten mehr Zeit – mit Countdown

Nach Regel 12 dürfen Torhüter den Ball nun acht Sekunden lang mit der Hand oder dem Arm kontrollieren – eine Verlängerung der bisherigen Sechs-Sekunden-Regel. Die Schiedsrichter*innen zeigen die letzten fünf Sekunden mit der Hand an. Bleibt der Torwart nach Ablauf der Zeit im Ballbesitz, ohne behindert zu werden, entscheidet der Unparteiische auf Eckball für das gegnerische Team.

Wiederholung bei Doppelberührung beim Strafstoß

Eine präzise Regelung betrifft nun auch die Ausführung von Elfmetern: Berührt der Schütze den Ball bei der Ausführung des Strafstoßes versehentlich zweimal (z. B. durch Abpraller vom eigenen Standbein) und erzielt dabei ein Tor, wird der Strafstoß künftig wiederholt. Trifft der Ball nicht ins Tor, bleibt es bei einem indirekten Freistoß für das gegnerische Team.

Alle Regeländerungen im Detail sind auch in einem YouTube-Video des DFB erklärt. Die Neuerungen sollen für mehr Fairness, Transparenz und einheitliche Auslegung auf dem Spielfeld sorgen.

- Werbung -
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
- Werbung -

Aktuelle Beiträge aus Warscheids Welt