FREISEN-GRÜGELBORN – Der Festplatz vor der Mehrzweckhalle im Freisener Ortsteil Grügelborn präsentiert sich in neuem Gewand. Was bislang vor allem Vereinen als temporärer Veranstaltungsort diente, wurde nun permanent umgestaltet, um als täglicher Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft zu fungieren. Das Projekt „Begegnungs- und Kommunikationsplatz Ortsmitte Grügelborn“ wurde dabei massiv vom Land unterstützt.
Vom Festplatz zum Treffpunkt
Die Gemeinde Freisen hat die Infrastruktur des Platzes deutlich erweitert. Neben der Pflasterung der Fläche und der Pflanzung neuer Bäume lag der Fokus auf der Schaffung von Sitzgelegenheiten. Installiert wurden zwei neue Ruhebänke sowie eine umlaufende Sitzbank in der bereits bestehenden Schutzhütte. Als besondere Attraktion steht den Bürgern nun eine frei nutzbare Grillschaukel sowie eine feste Grillstelle zur Verfügung.
Bei der Umgestaltung wurde laut Angaben der Ministerien Wert auf Barrierefreiheit sowie natur- und klimarelevante Aspekte gelegt.
Ministerien teilen sich die Förderung
Die Gesamtkosten für die Aufwertung belaufen sich auf knapp 70.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt zu großen Teilen durch eine kooperative Förderung zweier Landesministerien, die insgesamt rund 63.000 Euro beisteuerten.
Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz übernahm dabei rund 52.440 Euro (75 Prozent der Kosten) aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Das Innenministerium stockte diese Summe über kommunale Bedarfszuweisungen um weitere rund 10.488 Euro auf, sodass eine Förderquote von insgesamt 90 Prozent erreicht wurde.
Stärkung des ländlichen Raums
Die zuständige Umweltministerin Petra Berg sieht in der Maßnahme eine Investition in die soziale Struktur des Ortes: „Ansprechend gestaltete Dorfplätze, die Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bieten, sind von großer Bedeutung für ein intaktes Dorfleben und die Zukunftsfähigkeit eines jeden Dorfes.“ Entstanden sei ein Bereich, der „das alltägliche Beisammensein der Dorfgemeinschaft fördert und zugleich die bestehende Veranstaltungsfläche aufwertet“, so Berg.
Auch Innenminister Reinhold Jost betonte die Wichtigkeit solcher Areale für den ländlichen Raum: „Attraktive Treffpunkte stärken das Zusammenleben in unseren Dörfern und fördern das soziale Miteinander.“ Er verwies zudem auf das Engagement vor Ort: Mit dem neuen Platz erhielten die Bürger einen Ort, der unter anderem „unter aktiver Mitwirkung der Dorf- und Vereinsgemeinschaft“ realisiert wurde.

