Donnerstag, März 4, 2021

Neustart jetzt planen!

Politik

Weiter Aussetzung des grenzüberschreitenden ÖPNV

Der grenzüberschreitende ÖPNV zwischen dem Départment Moselle und dem Saarland bleibt vorerst weiterhin ausgesetzt. Hintergrund ist die gestern verlängerte Corona-Schutz-Verordnung...

Oskar Lafontaine: Corona-Beschlüsse widersprüchlich und unbrauchbar

Wirtschaftliche Existenzen werden weiter vernichtet Oskar Lafontaine: „Das Ergebnis der Beratung der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten ist widersprüchlich und unbrauchbar....

Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 3. März

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss: Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der...

HWK-Präsident Bernd Wegner

Die Spitze der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) fordert jetzt ein echtes Konzept für den schrittweisen Neustart, gewissermaßen als Roadmap zur Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität. Bei der Ausgestaltung der Sofort- und Überbrückungshilfen für Unternehmen hätten Bund und Land seit Pandemiebeginn vielfach und richtigerweise nachjustiert, so die HWK-Spitze. Vielen von den wirtschaftlichen Folgen des Lockdown betroffenen Handwerksbranchen gehe trotz Hilfen von Bund und Land allmählich die Luft aus. Zudem hänge die Entwicklung des Handwerks stark von der Binnenwirtschaft ab. Auch klagten zahlreiche Handwerksbranchen über fehlende Planungsspielräume, ergänzen HWK-Präsidium und Hauptgeschäftsführung.

„Was unsere Betriebe jetzt brauchen, ist Planungssicherheit. Die aktuelle Ungewissheit erschwert den operativen Geschäftsbetrieb, sei es bei der Materialbestellung, der Mitarbeiterplanung oder anstehenden Investitionen“, bringt es HWK-Präsident Bernd Wegner auf den Punkt. Mit der Wiederöffnung der Frisörbetriebe ab Anfang März sei ein Anfang gemacht. Gleichwohl sei aus Sicht der Handwerkskammer nicht plausibel, wieso zum selben Termin nicht auch Kosmetiker öffnen dürften, die seit Beginn der Pandemie ebenfalls wirksame Hygienekonzepte umgesetzt hätten. Darüber hinaus gelte es jetzt, auch für andere Wirtschaftszweige außerhalb des Handwerks, deren Schließung sich indirekt auch auf einige Gewerke des Handwerks auswirke, Perspektiven zu schaffen. „Unser Wirtschaftszweig ist schließlich Teil einer miteinander vernetzten Wirtschaftsstruktur. Um es an zwei Beispielen zu zeigen: Wenn keine Hochzeiten mehr stattfinden können, trifft das unsere Fotografen sowie unsere Konditoren und Fleischer, die das Catering machen. Das gleiche gilt etwa für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe, die von Fleischern und Bäckern beliefert werden“, so Wegner weiter.

„Wir benötigen einen Masterplan für die kommenden Monate, der neben Hygienemaßnahmen verbunden mit einer intelligenten Teststrategie, Möglichkeiten aufzeigt, wie nunmehr dauerhaft das öffentliche und wirtschaftliche Leben am Laufen gehalten werden kann“, ergänzt HWK-Hauptgeschäftsführer Bernd Reis. „Mit einem klugen Zusammenspiel aus wirksamen Schutzmaßnahmen, Impfungen und Öffnungsperspektiven kann es uns gelingen, der Wirtschaft wieder Schwung zu verleihen, und das bei konsequenter Minimierung der Infektionsrisiken“, ist sich Reis sicher.

Regionalverband Saarbrücken

Trickdiebstahl zum Nachteil einer 87-Jährigen

Riegelsberg (ots) - Zu einem Trickdiebstahl kam es am Mittwochnachmittag gegen 13:45 Uhr im Tannenweg. Eine bislang unbekannte Frau...
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