- Angelika Hießerich-Peter erhält rund 70 Prozent der Stimmen
- FDP-Landesvorsitzende setzt in ihrer Rede auf Mittelstand und Unternehmertum
- Saarländerin bleibt damit im Führungsgremium der Bundespartei vertreten
Die saarländische FDP bleibt auch künftig im Bundesvorstand der Freien Demokraten vertreten. Angelika Hießerich-Peter, Landesvorsitzende der FDP Saar, wurde auf dem Bundesparteitag erneut in das Führungsgremium der Partei gewählt.
Bei der Abstimmung erhielt die Liberale nach Angaben der Partei rund 70 Prozent der Stimmen. Damit setzt sie ihre Arbeit im Bundesvorstand der FDP fort.
In ihrer Bewerbungsrede stellte Hießerich-Peter insbesondere wirtschaftspolitische Themen in den Mittelpunkt. Als Bundesvorsitzende des „Liberalen Mittelstands“ warb sie für bessere Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für eine stärkere Wertschätzung unternehmerischer Tätigkeit.
Zugleich übte sie Kritik an der SPD. Nach ihrer Auffassung brauche Deutschland eine Wirtschaftspolitik, die stärker auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wachstum und unternehmerische Freiheit ausgerichtet sei.
Darüber hinaus sprach sich Hießerich-Peter dafür aus, Unternehmertum bereits im Bildungsbereich stärker zu vermitteln. Junge Menschen sollten die Möglichkeit erhalten, unternehmerisches Denken als einen möglichen Lebensweg kennenzulernen. Leistung müsse wieder stärker mit der Aussicht auf gesellschaftlichen Aufstieg verbunden werden.
Mit ihrer Wiederwahl bleibt die FDP Saar auch auf Bundesebene personell vertreten. Für die Landesvorsitzende bedeutet das zugleich die Fortsetzung ihrer politischen Arbeit an einer zentralen Stelle innerhalb der Parteiführung.
Der Bundesvorstand der FDP ist für die strategische und organisatorische Ausrichtung der Partei zwischen den Bundesparteitagen verantwortlich. Die Wiederwahl Hießerich-Peters sichert dem saarländischen Landesverband damit weiterhin eine Stimme im höchsten Führungsgremium der Liberalen.


