SAARBRÜCKEN. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert von der saarländischen Landesregierung einen Plan zum Umgang mit den wirtschaftlichen Folgen der Künstlichen Intelligenz (KI). Nach Ansicht der Partei sollen gemeinsam mit Fachleuten die Risiken und Chancen der Entwicklung untersucht und daraus konkrete Maßnahmen für das Saarland abgeleitet werden.
Anlass ist ein offener Brief von rund 200 Ökonomen und KI-Forschern, die vor tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz warnen.
Der Spitzenkandidat des BSW im Regionalverband, Jan Münster, sieht das Saarland wegen seines hohen Anteils an Industriearbeitsplätzen sowie standardisierten Büro- und IT-Tätigkeiten besonders betroffen. Er verweist zudem auf frühere Prognosen zum Strukturwandel und fordert, die Auswirkungen der rasanten KI-Entwicklung stärker in die politischen Planungen einzubeziehen.
Nach Auffassung des BSW müsse die Landesregierung frühzeitig Maßnahmen entwickeln, um mögliche Arbeitsplatzverluste abzufedern und gleichzeitig die wirtschaftlichen Chancen der neuen Technologie zu nutzen.


