StartPolitikCDU fordert neues Angebot für KI-Sicherheitsinstitut in Saarbrücken

CDU fordert neues Angebot für KI-Sicherheitsinstitut in Saarbrücken

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Die CDU-Landtagsfraktion will die Chancen Saarbrückens auf einen wissenschaftlichen Standort des nationalen KI-Sicherheitsinstituts im Wissenschaftsausschuss beraten. Sie fordert von der Landesregierung ein umfangreicheres Angebot an den Bund.

Der Wissenschaftsausschuss des saarländischen Landtags soll sich am Mittwoch, 9. September, mit der Standortfrage befassen. Hintergrund ist die Entscheidung des Bundes, das nationale KI-Sicherheitsinstitut AISI Deutschland zunächst in Berlin aufzubauen. In einer zweiten Phase soll ein wissenschaftlicher Standort hinzukommen.

Für Saarbrücken geht es um eine mögliche Ansiedlung im Bereich Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Die CDU sieht die Stadt wegen der Universität des Saarlandes, des CISPA, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, zweier Max-Planck-Institute sowie von Standorten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesnetzagentur gut aufgestellt.

Der CDU-Abgeordnete Timo P. Gros kritisiert, das bislang bekannt gewordene Angebot des Landes sei im bundesweiten Wettbewerb nicht ausreichend gewesen. Dabei geht es nach Darstellung der Fraktion um die Übernahme von Mietkosten für zwei Jahre. Die Landesregierung müsse für die nächste Bewerbungsphase ein Gesamtpaket vorlegen, das sich von anderen Standorten abhebe.

Im Ausschuss will die CDU klären, welche Strategie die Landesregierung für die zweite Phase verfolgt und welche konkreten Leistungen sie für den Standort Saarbrücken anbieten will. Eine Stellungnahme der Landesregierung lag in der Mitteilung der CDU-Fraktion nicht vor.

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