StartFeatureCDU Saar kritisiert Rehlinger wegen Umgang mit NVG-Skandal

CDU Saar kritisiert Rehlinger wegen Umgang mit NVG-Skandal

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Saarbrücken. Im Zuge der Diskussionen um den NVG-Skandal in Neunkirchen hat sich der Generalsekretär der CDU Saar, Frank Wagner, kritisch zu den jüngsten Aussagen von Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzender Anke Rehlinger geäußert.

„Wir wundern uns, dass Frau Rehlinger statt Generalsekretär Limbacher jetzt plötzlich den Stadtverbandsvorsitzenden der SPD Neunkirchen, Thul, als Aufklärer des Neunkircher SPD-Skandalsumpfs ausgerufen hat. Offenbar musste sie ihren Generalsekretär zurückpfeifen, da er selbst zu tief in dem Sumpf steckt“, erklärte Wagner.

Kritik äußerte er insbesondere daran, dass SPD-Generalsekretär Christian Limbacher einen Facebook-Post zum mit illegalen Spenden finanzierten Storchenfest gelöscht habe. Dies mache ihn „umso mehr verdächtig“.

Auch die Rolle von SPD-Politiker Thul bewertet Wagner kritisch: „Mit Thul aber macht Rehlinger erst recht den Bock zum Gärtner. Immerhin hat Thul die NVG-Freifahrt seines SPD-Verbands zum Aschermittwochtreffen der SPD Saar zu verantworten. Wo ist der echte Wille zu Aufklärung und Transparenz, wenn jemand aufklären soll, der selbst voll in dem Skandal mit drinhängt?“

Noch deutlicher äußerte sich Wagner zur Berufung von Neunkirchens Oberbürgermeister Aumann: „Dass Rehlinger ihren Stellvertreter im Landesvorsitz und Oberbürgermeister von Neunkirchen, Aumann, zum Aufklärer im Neunkircher Rathaus ausruft, schlägt dem Fass komplett den Boden aus. Frau Rehlinger hat den Ernst der Lage offenbar noch immer nicht erkannt. Bisher hat man eher den Eindruck, dass die SPD Saar vertuschen statt aufklären will.“

Die CDU Saar fordert weiterhin eine umfassende und unabhängige Aufklärung der Vorgänge um den NVG-Skandal.

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