StartPolitikJunge Union Saar fordert Teilabriss des Pingusson-Baus

Junge Union Saar fordert Teilabriss des Pingusson-Baus

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Die Junge Union Saar unterstützt den Vorschlag von CDU-Landeschef Stephan Toscani, den Bürotrakt des Pingusson-Baus in Saarbrücken abzureißen und den ehemaligen Botschaftertrakt zu erhalten. Die Landesregierung solle das Vorhaben einer Komplettsanierung stoppen.

Die Forderung stammt aus einer Pressemitteilung der Jungen Union Saar vom 11. August 2026. Der Verband hält eine Sanierung des Bürogebäudes nach heutigen Standards für aufwendig und zu teuer. Außerdem sei der Zuschnitt für eine Nutzung als Verwaltungsgebäude ungeeignet.

Nach Ansicht der Nachwuchsorganisation verursacht das derzeit nicht nutzbare Gebäude laufende Unterhaltungskosten, während steigende Baupreise die Sanierung zusätzlich verteuerten. Konkrete Summen nennt die Junge Union nicht. Sie kritisiert zugleich die Landesregierung und wirft der SPD-geführten Regierung vor, Entscheidungen zu verzögern und Gutachten in Auftrag zu geben, deren Ergebnisse angesichts steigender Kosten schnell überholt seien.

Charlotte Warken-Luxenburger, Landesvorstandsmitglied der Jungen Union Saar, bezeichnete den teilweisen Abriss als einen vernünftigen Kompromiss. Der Botschaftertrakt könne die saarländische und deutsch-französische Geschichte bewahren, während der Bürotrakt nicht umfassend saniert werden müsse. Die Position entspricht dem in der Mitteilung genannten Vorschlag des CDU-Fraktionsvorsitzenden im saarländischen Landtag, Stephan Toscani.

Die Junge Union verlangt, den erhaltenen Gebäudeteil zeitnah einer neuen Nutzung zuzuführen. Eine Entscheidung der Landesregierung oder ein konkreter Zeitplan für das weitere Vorgehen werden in der Stellungnahme nicht genannt.

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