StartPolitikSaar-Wirtschaft unter Druck: Landesregierung reagiert auf Folgen der Iran-Krise

Saar-Wirtschaft unter Druck: Landesregierung reagiert auf Folgen der Iran-Krise

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Wirtschafts- und Energieminister Jürgen Barke hat Vertreterinnen und Vertreter saarländischer Unternehmen, Energieversorger, Kammern und Verbände zu einem Austausch über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges eingeladen. An dem Gespräch am kommenden Dienstag, 31. März, wird auch Dr. Hanno Dornseifer, Vorstand des Verbands der Energie- und Wasserwirtschaft des Saarlandes (VEWSaar e.V.) teilnehmen und über die aktuelle Energieversorgung im Saarland informieren.

Minister Barke: „Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sorgen auch im Saarland für große Verunsicherung. Steigende Energiepreise, Fragen rund um die Gasspeicher sowie zunehmende Belastungen bei Lieferketten treffen insbesondere unseren Mittelstand. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt eng im Austausch bleiben und frühzeitig reagieren.“

Dr. Hanno Dornseifer, Vorstand VEWSaar und Präsident der IHK Saarland: „Die aktuellen Entwicklungen treffen die saarländische Wirtschaft und die Energieversorgung gleichermaßen. Als VEWSaar setzen wir alles daran, die Versorgung stabil zu halten und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig sehen wir in den Rückmeldungen aus der Wirtschaft, wie stark steigende Energiepreise und Unsicherheiten die Betriebe belasten. Umso wichtiger ist jetzt ein enger Austausch zwischen Politik, Energieversorgern und Unternehmen, damit wir gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.“

Im Mittelpunkt des Gesprächs sollen die deutlich gestiegenen Energiekosten sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf Geschäftslage und Erwartungen der Unternehmen stehen. Die jüngsten Rückmeldungen aus der Wirtschaft zeigen, dass der zu Jahresbeginn erkennbare Aufwärtstrend ins Stocken gerät und die Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf wieder zunehmen.

Der Minister betonte, dass die Landesregierung die Entwicklungen aufmerksam begleitet und sich auf Bundesebene für Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einsetzen wird. „Gerade in dieser Phase brauchen unsere Unternehmen verlässliche Perspektiven und spürbare Entlastungen – bei Energiepreisen, Investitionsbedingungen und bürokratischen Hürden“, so Barke.

Bei Bedarf kann der Austausch fortgesetzt und weitere branchenspezifische Gesprächsformate angeboten werden. Ziel ist es, die Auswirkungen der Krise frühzeitig zu erkennen und gemeinsam geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

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