StartPolitikSenioren-Union fordert besseren Nahverkehr und Entlastung bei Pflegekosten

Senioren-Union fordert besseren Nahverkehr und Entlastung bei Pflegekosten

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Beim Schaumbergfest hat die Senioren-Union Saar den CDU-Landesvorsitzenden Stephan Toscani mit Forderungen zu einem seniorengerechteren ÖPNV und niedrigeren Pflegeheimkosten konfrontiert. Toscani unterstützte die Vorschläge und kritisierte die Politik der SPD-Alleinregierung.

Landesvorsitzender Manfred Maurer verlangte unter anderem, Tarifwaben im öffentlichen Nahverkehr abzubauen und ländliche Regionen besser anzubinden. Ältere Menschen sollten Fahrkarten außerdem weiterhin direkt im Bus oder in der Bahn mit EC-Karte kaufen können. Maurer sprach sich zudem für einen Seniorenrabatt aus.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Finanzierung von Pflegeheimen. Die Senioren-Union fordert, die Kosten der Pflegeausbildung nicht länger über die Pflegesätze abzurechnen, sondern vom Bund tragen zu lassen. Investitionskosten der Heime solle nach ihrer Vorstellung das Land übernehmen. Das könne Pflegebedürftige, Angehörige und Kommunen entlasten, die bei Bedarf über die Hilfe zur Pflege mitfinanzieren.

Stephan Toscani, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, sagte der Senioren-Union Rückhalt für ihre Vorschläge zu. In seiner Rede griff er zugleich die Wirtschafts- und Bildungspolitik der SPD-Alleinregierung im Saarland an. Toscani bekräftigte seine Forderung, Kinder sollten vor der Einschulung ausreichende Deutschkenntnisse haben.

An dem Treffen im Rahmen des Schaumbergfestes nahmen nach Angaben der Senioren-Union auch Landtagsvizepräsidentin Dagmar Heib, der frühere Minister Karl Rauber und der Landtagsabgeordnete Sebastian Schorr teil. Die Organisation veranstaltete außerdem eine Tombola mit 27 Preisen, darunter drei Tagesfahrten der Senioren-Union St. Wendel.

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