Die Union Stiftung und das Politische Bildungsforum Saarland der Konrad-Adenauer-Stiftung laden am Donnerstag, 19. März, zu einem Vortrag über Widerstand in der DDR ein. Beginn der Veranstaltung mit dem Schriftsteller Siegfried Reiprich ist um 18 Uhr im Haus der Union Stiftung.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Schicksal von Herbert Belter, einem Leipziger Wirtschaftsstudierenden, der nach einer gewaltfreien Flugblattaktion für freie und demokratische Wahlen verhaftet wurde. Er wurde im April 1951 in Moskau hingerichtet. Sein Lebensweg wird als Beispiel für den Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in der ehemaligen DDR gewertet. Die Veranstalter wollen damit an die Bedeutung dieses Teils der deutschen Geschichte erinnern.
Bereits am Vortag, Mittwoch, 18. März, findet ebenfalls um 18 Uhr eine weitere Veranstaltung im Haus der Union Stiftung statt. Unter dem Titel „Die EU in Zeiten strategischer Umbrüche“ wird Richard Stock, Leiter von cadmus-europa und ehemaliger Direktor des Centre Européen Robert Schuman in Scy-Chazelles bei Metz, aktuelle geopolitische Entwicklungen analysieren. Dabei sollen unter anderem die Auswirkungen internationaler Machtverschiebungen, sicherheitspolitische Herausforderungen sowie technologische und wirtschaftliche Veränderungen für Europa thematisiert werden.
Die Veranstaltung am 18. März wird in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saar durchgeführt. Beide Vorträge sind Teil des Bildungsprogramms der Union Stiftung, das sich mit historischen, politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.


