Sonntag, November 28, 2021
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StartPanoramaPortrait Peter Saar: Der glücklichste Ortsvorsteher der Welt - von Stefan Bohlander

Portrait Peter Saar: Der glücklichste Ortsvorsteher der Welt – von Stefan Bohlander

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„Der glücklichste Ortsvorsteher der Welt“ sei er, sagte Peter Saar vor guten einem Jahr über sich selbst. Seinerzeit ging es um die Einweihung der neuen Ortsmitte am Konzertwald in Göttelborn. Einen beeindruckenden Lebenslauf hat der 58-Jährige vorzuweisen. 1958 wurde er in Heusweiler geboren, genau 30 Jahre später zog es ihn dann in den kleinsten Quierschieder Gemeindebezirk. Seitdem wohnt er mit seiner Frau Gabriele hier in ihrem Geburtsort. Drei Jungs und mittlerweile zwei Enkeltöchter hat das Ehepaar.

 „Ich habe zwölf Berufe“, erzählt der Ortsvorsteher und lacht. Zurzeit arbeitet der studierte Elektroingenieur für den Regionalverband (RVB) Saarbrücken, ist dort zuständig für die elektrische Ausstattung der Schulen im Landkreis. Bevor er diese Stelle annahm, war er unter anderem als Soldat vier Jahre in Portugal stationiert und war als Oberfeldwebel Leiter der technischen Einsatzsteuerung in einem Ausbildungsgeschwader der Luftwaffe tätig. Weitere Beschäftigungen zogen ihn beispielsweise nach Stuttgart, von wo aus er Bodenstationen der Handys für den chinesischen Markt programmierte, oder nach Ostdeutschland: „Dort verkabelten wir nach der Wende ganze Ortschaften komplett neu“. Andere Engagements hatte er bei Saarstahl, wo er klassisch als Elektriker lernte und arbeitete sowie bei der ARGE SOLAR, wo er als Energieberater tätig war. Auch selbstständig im Bereich Heizung-Sanitär-Elektro war er bereits, montierte vom Saarland bis nach Trier bis zu 400 Photovoltaik-Anlagen.

 Mit dem Wissen aus der letztgenannten Tätigkeit kann er im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD punkten. Dazu trifft man sich zehnmal pro Jahr in Berlin, bespricht Themen für den Mittelstand. „Es gibt sehr viele Selbstständige, die mit 63 berufsunfähig werden und dann keine Rente bekommen“, so Saar. Um dem vorzubeugen, schlägt er die Einführung der Bürgerversicherung vor, durch die Selbstständige dann ebenfalls Rente beziehen könnten.

 Den Sozialdemokraten ist er 1989 beigetreten. Seit 2009 ist er Ortsvorsteher, wurde im Juni auch als Vorsitzender des Ortsvereines bestätigt. Seien anfangs die Fronten zwischen den beiden großen Parteien noch einigermaßen verhärtet gewesen, laufe seit einiger Zeit alles sehr gut: „Die Ideen für Göttelborn werden zum großen Teil gemeinsam entwickelt.“ Eine dieser Ideen ist es, am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. Dazu treffen sich Mitglieder des Ortsrates und weitere Interessierte, um in einer „Dorfwerkstatt“ weitere Maßnahmen zu entwickeln, um Göttelborn zukunftssicher zu machen.

 So sollen Baulücken geschlossen werden und neue Häuser beispielsweise in der Manfred-Zeiner-Straße oder am alten Marktplatz entstehen. „Das wichtigste wäre aber die Verkehrsberuhigung“, so seine Meinung. Und in Richtung von Stimmen, die Schulhäuser wegen Unterbelegung schließen möchten, sagt er: „Finger weg von den Schulen!“. Auch sieht er gute Chancen, dass das JUZ wiederbelebt wird. Er spricht sich dafür aus, dass Jugendzentrum am jetzigen Standort in der ehemaligen Hausmeisterwohnung zu lassen, wo er gerade noch eine neue Lampe installiert hat. Die Ausweichmöglichkeit, die Krypta in der katholischen Kirche, sei maximal eine Notlösung. Grundsätzlich werde er die Jugendlichen aber in jedem Fall weiter unterstützen.

In seinem Parteileben hat er Ambitionen, in der übernächsten Periode als Abgeordneter in den Landtag einzuziehen. „Ich bemühe mich darum, weil ich dabei helfen möchte, die Klimaziele der Bundesregierung umzusetzen“, so Peter Saar. bo

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