Der bisher als „Wadrilltal Tafeltour“ bekannte Premiumwanderweg im Waldgebiet zwischen Wadrill und Sitzerath trägt seit Anfang Dezember einen neuen Namen. Die Gemeinden Wadern und Nonnweiler führen die Route künftig als Traumschleife „Felsenberg-Runde“ weiter. Die bisherigen Wegeschilder mit weißen Kochmützen wurden entfernt und durch lilafarbene Traumschleifenschilder im neuen Design der Premiumwanderregion Saar-Hunsrück ersetzt.
Hintergrund der Umbenennung sind geänderte Kriterien für die Anerkennung als Tafeltour. „Die Kriterien für die Anerkennung als Tafeltour haben sich geändert. Daher konnte der bisherige Name des Premiumwanderweges ‚Wadrilltal Tafeltour‘ nicht bestehen bleiben“, erläutert Florian Schneider, der auf Nonnweilerer Seite für den Bereich Tourismus zuständig ist. Gleichzeitig wurde die Beschilderung der Traumschleifen in der Region modernisiert. „Damit wurde es ohnehin notwendig, die bestehende Beschilderung entlang des Wanderweges komplett auszutauschen“, ergänzt Martin Vorreiter, Tourismus-Verantwortlicher der Stadt Wadern.
Nach Beratungen in den Ortsräten von Sitzerath und Wadrill fiel die Entscheidung, den Wanderweg nicht nur neu zu beschildern, sondern auch unter einem neuen Namen als Traumschleife weiterzuführen. Die Wahl fiel auf „Felsenberg-Runde“. In mehreren Arbeitsstunden brachten die Wegewarte der beiden Kommunen, Werner Warken und Maurice Prümm, die neuen Wegweiser an und aktualisierten die Beschilderung.
Parallel dazu wurde der Wanderweg erneut durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert. Die Route erfüllt damit weiterhin die Kriterien eines Premiumwanderweges und darf offiziell als Traumschleife ausgewiesen werden. Die Betreuung des Weges erfolgt gemeinschaftlich durch die Gemeinde Nonnweiler und die Stadt Wadern.
Die „Felsenberg-Runde“ startet am Dorfplatz in Sitzerath, einem Ortsteil von Nonnweiler. Auf der Strecke passieren Wanderinnen und Wanderer das Gasthaus Paulus, einen zertifizierten wanderfreundlichen Gastgeber. Anschließend führt der Weg über Feld- und Waldwege hinauf zum namensgebenden Felsenberg. Von dort geht es weiter hinab ins Tal der Wadrill. An der Nazarethkapelle wendet sich die Route wieder in nordwestliche Richtung und verläuft entlang des Waldrandes zurück nach Sitzerath.

