Montag, Mai 10, 2021

Problemfall Ludwigspark – Stadt arbeitet mit Hochdruck an Lösung

Politik

Stadtpressesprecher Thomas Blug: „Wir arbeiten im Ludwigsparkstadion mit Hochdruck an Lösungen von Problemen, um dem FCS einen dauerhaften Spielbetrieb im Ludwigspark ermöglichen zu können.

Hierzu zählen unter anderem kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung des Staunässeproblems und die Inbetriebnahme der Rasenheizung.

Wegen der Staunässe haben in der vergangenen Woche und gestern verschiedene weitergehende Untersuchungen und Abstimmungen mit Fachleuten stattgefunden. Gestern war auch die Firma vor Ort, die mit der Herstellung des Rasens beauftragt wurde (siehe auch unten).

Wir waren mit den Kollegen unseres Vermessungsamtes im Park. Zudem haben gemeinsam mit einem Elektroingenieur-Büro und Kollegen der Stadtwerke weitere Vor-Ort-Termine und weitergehende Abstimmungen stattgefunden. Bei diesen Terminen ging es immer um zwei wesentliche Fragen. Wie kann der Einsatz der Bodendrucklanze zur Beseitigung der Staunässe in der kommenden Woche so erfolgen kann, dass der Eingriff in den Rasen möglichst gering ausfällt. Und wie können wir gewährleisten, dass die Rasenheizung dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Dazu haben wir weitergehende Bodenuntersuchungen durchgeführt und zudem verschiedene Methoden der Oberflächenortung erprobt.

In Abstimmung mit Kollegen der Stadtwerke und dem Elektroingenieur-Büro vorgenommene Untersuchungen, die Leitungskabel der Rasenheizung elektroakustisch  zu orten, haben sich als vielversprechend erwiesen. Wir haben ein entsprechendes Ortungsgerät daraufhin geordert. Es wurde gestern angeliefert und erfolgreich getestet.

Im Laufe der Woche wird nun der von uns beauftragte Bodensanierer seine Arbeit am Platz weiterführen, nachdem erste Versuche bereits vielversprechend waren. Ob und wie nachhaltig das Problem der Staunässe mit den kurzfristigen Maßnahmen tatsächlich behoben werden kann, bleibt aber abzuwarten. Wir werden den Verein und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten.

Mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, das mit der Herstellung des Rasens beauftragt wurde, hat zudem in der zurückliegenden Woche ein Gespräch mit Oberbürgermeister Uwe Conradt im Rathaus stattgefunden. Beide Seiten haben sich im Grundsatz darauf verständigt – trotz aller Differenzen der Vergangenheit – auf einen Weg der Zusammenarbeit zurückfinden zu wollen.

Als gemeinsames Ziel für weiterführende Gespräche wurde festgehalten, außergerichtlich eine Einigung zu den strittigen Punkten zu erzielen. Dabei geht es zum einen natürlich um finanzielle Fragen und die Forderungen des Auftragnehmers, zum anderen aber auch um eine verbindliche Zusage des Unternehmens zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Rasenheizung.

In dem ersten Termin wurden auch mögliche Sanierungsmaßnahmen für den Rasen andiskutiert. Gemeinsames Ziel ist es, den Rasen dauerhaft zu erhalten. Mit dem Unternehmen werden kurzfristig weitere Gespräche terminiert. Gemeinsames Ziel ist es, zu einer Einigung und damit mit Blick auf das anstehende Lizensierungsverfahrens des FCS auch zu einem verbindlichen Zeitplan zu kommen.“

OB der FCS die Partie gegen den MSV Duisburg am kommenden Montag im Ludwigspark bestreiten kann, konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden.

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