Sonntag, Juni 20, 2021

Pyro-Einsatz bei FCS-Verabschiedung: Polizei ermittelt fünf Tatverdächtige

Politik

Klaus Bouillon – Minister für Inneres, Bauen und Sport (Foto: MIBS/Carsten Simon)

In einer Pressemitteilung des Innenministeriums heißt es:

Am 17. April hatten sich FCS-Fans am Ludwigsparkstadion zusammengefunden, um die Abfahrt ihrer Mannschaft zum Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern zu begleiten. Dabei kam es neben Verstößen gegen die Corona-Verordnung und starken Verkehrsbehinderungen auch zum Einsatz von Pyrotechnik. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und konnte fünf Tatverdächtige identifizieren.

Nach abgeschlossener Sichtung der Video- und Fotoaufnahmen wurden insgesamt neun Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Obwohl auch eine Auswertung von im Internet frei zugänglichen Videosequenzen erfolgte, konnten bislang keine weiteren Tatbeteiligten festgestellt werden. Dies liegt unter anderem daran, dass Rauch und Qualm die Sicht der Einsatzkräfte beeinträchtigten und eine Identitätsfeststellung durch die Mund-Nasen-Bedeckungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich erschwert wurde. Die Strafverfahren liegen nun bei der Staatsanwaltschaft.

Ein weiteres Strafverfahren wegen Landfriedensbruch wurde im Zusammenhang mit den Ereignissen auf dem St. Johanner Markt in der Nacht zum 18. April eingeleitet. Die Ermittlungen bzgl. der Identifizierung von Tatverdächtigen dauern weiter an.

Innenminister Klaus Bouillon: „Trotz der schlechten Bedingungen hat unsere Polizei bei der Aufklärung der Vorfälle am Stadion gute Arbeit geleistet. Noch nicht abgeschlossen sind jedoch die Ermittlungen im Zusammenhang mit den Geschehnissen am St. Johanner Markt. Ich hoffe sehr, dass die Tatverdächtigen gefunden werden, denn mit ihrem unverantwortlichen Handeln haben sie die Gesundheit und in der Folge auch das Leben ihrer Mitmenschen gefährdet. Dabei spreche ich nicht nur von der Missachtung der Corona-Regeln, sondern auch von den Angriffen auf die Polizei. Dieses Verhalten darf nicht geduldet, sondern muss vielmehr mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden.“

Quelle: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

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