Dienstag, Januar 19, 2021

Royals unterliegen Keltern im letzten Spiel des Jahres

Politik

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Es war schon ein besonderer Abend in Saarlouis, dieser 30. Dezember 2020. Vor leeren Rängen, mit neuem Trainer, mit Minirotation bei den Royals.

Am vergangenen Montag gaben die inexio Royals Saarlouis die Trennung von Headcoach Marc Hahnemann bekannt, auf der Bank sitzt nun Saulius Vadopalas, ein alter Bekannter in Saarlouis, war er doch in der Saison 2015/16 schon einmal Headcoach und wurde seinerzeit Deutscher Vizemeister. Der letzte Erfolg der Mannschaft aus Saarlouis. Danach ging es kontinuierlich immer weiter nach unten. 

Jetzt zog man erneut die Reißleine, weil der Vorstand des Vereins mit einem Sieg aus sieben Partien nicht zufrieden sein konnte. Verständlich. Im Vorfeld hatte man sich bereits von zwei Spielerinnen (Johanna Prytz und Ela Micunovic) getrennt und Braydey Hodgins hat vergangene Woche auf eigenen Wunsch die Royals Richtung Heimat USA verlassen.

Und jetzt kam Keltern, der Tabellenführer, die derzeit wohl stärkste Mannschaft der Liga. Was sollte man da auf Saarlouiser Seite erwarten? Höchstens, dass die Klatsche nicht allzu heftig würde. 

Saarlouis hatte acht Akteurinnen aus der Bank, wobei zwei Spielerinnen nur absolute Notnägel waren (Chelsea Waters litt noch unter der Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Halle, Mandy Geniets laboriert seit Wochen an einer Verletzung). Mit dem sozusagen letzten Aufgebot, darunter WNBL-Spielerin Nele Trommer sollte man sich gegen Keltern aufbäumen. 

Und es kam alles ganz anders, als die meisten, nein alle, vor dem Spiel dachten. Saarlouis war ein Gegner auf Augenhöhe für Keltern. Bis weit ins dritte Viertel hielten die Royals mit, düpierte Keltern ein ums andere Mal mit sehenswerten Aktionen und Spielzügen, spielten zum ersten Mal in dieser Saison richtig guten Basketball. Eine Freude dabei zusehen zu dürfen. Keltern hatte mit 10 gegen 6 natürlich den längeren Atem und Keltern wäre nicht Keltern, wenn sie das Spiel nicht gewonnen hätten. Alles in allem bleibt aber festzuhalten, dass die Royals genau so weitermachen müssen. Dann gelingt die Befreiung aus dem Tabellenkeller ganz sicher.

Das Spiel endete 82:67 für Keltern, viel zu schmeichelhaft, wenn man bedenkt, dass die Royals über weite Strecken bis zum 50:49 im dritten Viertel führten und dann Opfer ihrer im Prinzip nicht vorhandenen Bank geworden sind. Die Royals boten eine absolut geschlossene und gute Mannschaftsleistung. Übrigens: WNBL-Küken Nele Trommer machte ihre Sache ganz hervorragend!

Dass man in Saarlouis nicht mit dem kleinen Kader weitermachen kann, dürfte jedem klar sein. Das fehlende Personal ist mittlerweile auch schon eingetroffen und wartet hungrig in der Quarantäne, um endlich in die Arena gelassen zu werden. Als da wären: Kellindra Zackery, die in der Saison 2014/15 schon einmal für die Royals aktiv gewesen ist, die Kroatin Klaudia Perisa, die zuletzt in der 1. spanischen Liga aktiv war und last but not least Brittany Brown, die in der letzten Saison noch für Keltern auf Korbjagd ging. 

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