Im Rahmen des Projekts „Common Ground SaarMoselle“ präsentieren 40 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland und Frankreich vom 16. bis 26. Juli ihre Ergebnisse im Hauberisser Saal des Saarbrücker Rathauses St. Johann. Die zweisprachige Ausstellung ist montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet und zeigt, wie Bürgerbeteiligung grenzüberschreitend funktionieren kann.
Über ein Jahr lang haben sich die Mitglieder des Bürgerbeirats intensiv mit Fragen der Zusammenarbeit im Eurodistrict SaarMoselle beschäftigt. Ziel war es, konkrete Verbesserungsvorschläge für das tägliche Miteinander im deutsch-französischen Grenzraum zu entwickeln. Die Ergebnisse sind in einem Bericht dokumentiert, der online unter www.saarbruecken.de/abschluss_common_ground abrufbar ist.
Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Hier in der Eurometropole Saarbrücken leben wir das Europa des Alltags. Die Arbeit des Bürgerbeirats ermöglicht es uns, die Perspektiven der Menschen grenzüberschreitend einzubeziehen. Nur so können Barrieren abgebaut und gemeinsame Lösungen gefunden werden. Die Ausstellung im Rathaus macht dieses Engagement sichtbar und lädt dazu ein, sich selbst ein Bild von den Impulsen der Bürgerinnen und Bürger zu machen.“
Der Bürgerbeirat brachte persönliche Erfahrungen und konkrete Anregungen aus dem grenzüberschreitenden Alltag ein – ein innovativer Ansatz zur Bürgerbeteiligung in Europa. Gefördert wurde das Projekt „Common Ground SaarMoselle“ von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms „Common Ground – Über Grenzen mitgestalten“ in den Jahren 2022 bis 2025.
Zukünftig übernimmt der Eurodistrict SaarMoselle die Projektführung. Eine zweite Phase ist ab Anfang 2026 geplant und soll erneut von der Robert Bosch Stiftung unterstützt werden. Das Pilotprojekt gilt bereits jetzt als wegweisendes Modell für grenzüberschreitende demokratische Mitgestaltung in Europa.

