Der Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher hat gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung Brigadegeneral Markus Meyer zu einem offiziellen Austausch getroffen. Meyer ist seit August 2025 Kommandeur der Luftlandebrigade 1 und wurde vor wenigen Tagen zum Brigadegeneral befördert.
An dem Treffen nahmen neben Speicher auch Haupt- und Personalamtsleiter Alexander Guß sowie Christian Bost, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, teil. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nach Angaben der Stadtverwaltung das gegenseitige Kennenlernen sowie der Austausch über sicherheitspolitische Themen und die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Stadt Saarlouis.
Dabei wurde auch die historische Bedeutung Saarlouis’ als Garnisonsstadt hervorgehoben. Zudem verwiesen die Gesprächspartner auf die regionale Verbundenheit der Luftlandebrigade 1 mit der Stadt und die Rolle der Bundeswehr in aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen.
Oberbürgermeister Speicher würdigte bei dem Termin die Arbeit der Streitkräfte und betonte die Bedeutung der Bundeswehr für Sicherheit und Stabilität. „Die Bundeswehr und ihre Soldatinnen und Soldaten sorgen mit ihrer Arbeit für Freiheit. Ohne Freiheit keine Sicherheit. Und ohne Freiheit kein Frieden“, erklärte Speicher. Weiter sagte er: „Wir sind stolz, dass die Saarlandbrigade als Eliteeinheit des deutschen Heeres sowie der gesamten Bundeswehr ihren Sitz in Saarlouis hat. Ihr professionelles Können und ihre Einsatzbereitschaft verdienen Respekt und Anerkennung.“
Die Stadt Saarlouis unterstreicht nach eigenen Angaben ihre besondere Verbindung zur Bundeswehr auch durch einen Beschluss aus dem Jahr 2025. Demnach sind Soldaten, Reservisten und Veteranen Ehrenbürger der Stadt.
Brigadegeneral Meyer übernahm das Kommando der Luftlandebrigade 1 im vergangenen Jahr. Die Einheit gehört zu den schnellen Eingreifkräften des Heeres und ist bundesweit sowie international in verschiedenen Einsatz- und Bündnisszenarien vorgesehen.

