Freitag, Juni 18, 2021

SPD: Impfungen für sozial benachteiligte Quartiere in Saarbrücken vorantreiben

Politik

Die SPD-Stadtratsfraktion begrüßt die Forderung des Landesverbandes, die Impfungen in sozial benachteiligten Quartieren voranzutreiben. Demnach soll im Anschluss an die Priogruppe 3 möglichst schnell das Augenmerk auf die Stadtteile gelegt werden, in denen das Infektionsgeschehen besonders stark ist. Laut der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, Britta Blau, sollen entsprechende Angebote auch in der Landeshauptstadt auf den Weg gebracht werden.

„In einigen Quartieren in unserer Stadt fällt den Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zu unserem Impfsystem nicht so leicht. Dort brauchen wir entsprechende Angebote, die möglichst barrierefrei sind und wir müssen Informationen in einfacher Sprache bereitstellen“, so Blau. 

Britta
Theo Schmitt

Wie ein entsprechendes Angebot aussehen könnte, erklärt Theo Schmitt, SPD-Stadtverordneter für Burbach und Mitglied im Integrationsbeirat der Landeshauptstadt: „Wir brauchen mobile Impfteams oder ein Impf-Angebot direkt im Stadtteil. Die Erfahrungen und Netzwerke der Stadtteilbüros sowie der sozialen Einrichtungen vor Ort sind hier Gold wert, um entsprechende Angebote zu kommunizieren. Muttersprachler helfen bei der Übersetzung und der Bereitstellung von Informationen in den Praxen und den Impflokalen. Natürlich unterstützen auch wir Stadtverordnete die Helferinnen und Helfer dabei gern.“ 

Der Erfolg einer solchen Impfkampagne hänge laut SPD auch davon ab, wie das Angebot beworben wird. „Hier ist der Oberbürgermeister gefragt, in Absprache mit dem Land, dem Gesundheitsamt und den sozialen Einrichtungen vor Ort entsprechende Vorbereitungen zu treffen“, so Blau abschließend.

Fotos: Heyd

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