Dienstag, Mai 11, 2021

SPD Saarbrücken über neue Rathauszeitung: „Unnötig, teuer und aus der Zeit gefallen“

Politik

Mirco Bertucci Foto: Heyd

„Unnötig, teuer und aus der Zeit gefallen“ So lautet die Einschätzung des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Weber zur geplanten Einführung einer Rathauspublikation. 180.000 Euro pro Jahr will sich die Stadt die zweiwöchig erscheinende und bis zu 16 Seiten umfassende Zeitung kosten lassen, 90.000 Haushalte sollen damit erreicht werden.

„Es gibt schlicht keinen Bedarf an dieser Zeitung. Wir haben neben den digitalen Angeboten eine ganze Reihe von lokalen Blättchen und den täglichen Journalismus der Saarbrücker Zeitung. Bei besonderem Informationsbedarf, etwa umstrittenen Bauvorhaben oder Corona-Maßnahmen, ist eine gezielte, örtlich fokussierte Verteilung zielführender – und zudem kostenschonender – als ein alle 14 Tage erscheinendes Blatt, das von vielen direkt in den Papierkorb geschmissen wird.“

Der Fraktionsvorsitzende Mirco Bertucci erkennt in der mit Kolumnen des Oberbürgermeisters und Berichten aus der Verwaltung versehen Zeitung vor allem ein Organ der Selbstbeweihräucherung: „Wir lassen nicht zu, dass der Oberbürgermeister kurz vor den Wahlen ein von öffentlichen Geldern finanziertes Informationsblatt drucken will, dessen Mehrwert mehr als fraglich ist. Kommunalpolitik braucht Inhalte, keine Selbstdarstellung!“

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