StartSportRegionalliga SüdwestRegionalliga-Reform: AG-Vorsitzender Vesper wirbt für Vertraulichkeit und Kompromissbereitschaft

Regionalliga-Reform: AG-Vorsitzender Vesper wirbt für Vertraulichkeit und Kompromissbereitschaft

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Die Diskussion um eine Reform der Regionalliga-Struktur nimmt weiter Fahrt auf. Nach vier Sitzungen zieht die Arbeitsgemeinschaft (AG) Regionalliga-Reform eine erste Zwischenbilanz. Die 13-köpfige Gruppe, der Vereins- und Verbandsvertreter aller fünf Regionalliga-Staffeln angehören, war Ende vergangenen Jahres von der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten beauftragt worden, Vorschläge zur Verbesserung der bestehenden Aufstiegsregelung zu erarbeiten.

Im Interview mit DFB.de betont der AG-Vorsitzende Dr. Michael Vesper, dass intensiv und konstruktiv an verschiedenen Lösungsmodellen gearbeitet werde. Im Mittelpunkt der Beratungen stünden weiterhin Entscheidungsgrundlagen für eine mögliche viergleisige Regionalliga. Bereits beim Reformversuch vor acht Jahren hatte die 3. Liga einem vierten Absteiger zugestimmt – damals auf Basis eines Beschlusses des DFB-Bundestages, die Regionalliga auf vier Staffeln zu reduzieren. Letztlich blieb es jedoch bei fünf Staffeln.

Eine erneute Strukturveränderung sei nur möglich, wenn alle Beteiligten kompromissbereit seien, so Vesper. Zugleich wies er Darstellungen zurück, wonach sich einzelne Regionalligen – insbesondere aus dem Westen und Südwesten – einer solchen Lösung grundsätzlich verweigerten. Diese warteten zunächst das Ergebnis der AG ab. Erst danach beginne der formale Entscheidungsprozess in den zuständigen DFB-Gremien.

Auch die öffentliche Kritik an einzelnen Funktionären, darunter Peter Frymuth, bezeichnete Vesper als unangemessen. Frymuth habe sich bislang weder inhaltlich zu den Beratungen geäußert noch Einfluss auf die Arbeit der AG genommen.

Mit Blick auf zuletzt zunehmende Spekulationen rund um die Beratungen sprach sich Vesper für mehr Vertraulichkeit aus. Bei kontroversen Themen seien interne, offene Diskussionen notwendig, um tragfähige Kompromisse zu entwickeln. Nachdem zunächst vertraulich gearbeitet worden sei, seien zuletzt Details aus den Sitzungen öffentlich geworden – teils mit aus seiner Sicht verzerrter Darstellung.

Die nächste Sitzung der AG ist für den 25. März angesetzt. Im weiteren Verlauf sollen auch die betroffenen Vereine in die Meinungsbildung einbezogen werden. Ein Reformmodell gegen die Mehrheit der Regionalligisten sei aus Vespers Sicht nicht vorstellbar. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sowohl in den Vereinen als auch in den Verbänden grundsätzlich Bereitschaft für Veränderungen bestehe – andernfalls wäre die Arbeitsgemeinschaft nicht eingesetzt worden.

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