Dienstag, Januar 26, 2021

St. Ingberter Stadtratsausschuss beschließt Resolution gegen Grundwasserentnahme

Politik

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Oberbürgermeister Meyer im Gespräch mit Umweltminister Jost

Am Dienstagabend gab es einen wesentlichen Punkt auf der Tagesordnung des Ausschusses Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Demographie: Bohrung der MEG in Kirkel – Auswirkung auf das St. Ingberter Trink- und Grundwasser.

Leider hatte es kein Vertreter des zuständigen Umweltministeriums geschafft, ab der Sitzung teilzunehmen. “Corona” hatten die Beamten als Verhinderungsgrund genannt. Merkwürdig, da die Stadtratsmitglieder ihr Amt zwar mit Mundschutz, aber ansonsten ohne weitere Einschränkungen, ausüben konnten. Interessant wurde es trotzdem, denn die Grünen-Fraktion hatte eine Resolution als Tischvorlage eingebracht, die vor allem eines demonstrieren sollte: Einigkeit im Stadtrat in Sachen MEG bzw. Grundwasserförderung.

Neben bekannten Fakten wie die Tatsache, dass neben Kirkel, Neunkirchen und St. Ingbert auch das Sulzbachtal und Saarbrücken an dem Wasserreservoir hängen, gab es in der Stellungnahme von Rainer Keller: “Die Kosten und Lasten für den Schutz und die Sicherung des Grundwassers trägt jedoch die Förderregion mit den damit verbundenen Einschränkungen und den direkten Kosten für die Bürgerinnen und Bürger:
Unsere Bürger zahlen für die Wasseraufbereitung, unsere Bürger zahlen für die Versiegelung von Flächen, unsere Bürger bezahlen Maßnahmen zur Grundwasserneubildung, unsere Bürger zahlen für den Betrieb der Schluckbrunnen, unsere Bürger müssen mit Schäden im Wald und den Feuchtgebieten leben – nur damit die MEG unser Grundwasser in Plastikflaschen abfüllen und mit hohen Gewinnmargen europaweit verkaufen darf? Das darf nicht sein und ist auch in höchstem Maße unsozial!”

Formal allerdings, seien die Vorgänge nicht zu beanstanden, so Keller, der aber gleichzeitg darauf verwies, das ein solches Vorgehen nicht mehr in die Zeit passe.

Die St. Ingberter Pressestelle meldete heute zu dem Thema, dass sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer” sich im aktiven Gespräch mit Umweltminister Reinhold Jost” befände. “In der nächsten Stadtratssitzung wird ein Fachmann des Landesamtes für Umwelt & Arbeitsschutz über die Probebohrungen berichten und offene Fragen beantworten.” „Die Trinkwassersicherung hat Vorrang“, so Jost und Meyer gemeinsam.

Die Gespräche seitens des Ministeriums verlaufen transparent und lösungsorientiert.

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