StartBildungStreichert-Clivot in Brüssel: Saarland präsentiert Modell für grenzüberschreitende Ausbildung beim EU-Bildungsrat

Streichert-Clivot in Brüssel: Saarland präsentiert Modell für grenzüberschreitende Ausbildung beim EU-Bildungsrat

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Brüssel – Der Europäische Bildungsraum und die Stärkung der beruflichen Bildung standen im Fokus der aktuellen Tagung des Rates „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ in Brüssel. Mit dabei war die saarländische Bildungsministerin und Beauftragte des Bundesrates für den Bereich Bildung, Christine Streichert-Clivot. Gemeinsam mit Dr. Helen Winter, der stellvertretenden Ständigen Vertreterin Deutschlands bei der EU, nutzte sie die Plattform, um für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu werben und ein erfolgreiches Modell aus dem Saarland vorzustellen.

Zentrales Thema der Zusammenkunft der europäischen Bildungsminister war die Rolle der beruflichen Bildung für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. In Zeiten des Fachkräftemangels diskutierten die Vertreter der Mitgliedstaaten darüber, wie Ausbildungsprogramme noch enger an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes gekoppelt werden können. Dabei wurde deutlich, dass praxisorientierte Ansätze, wie das in Deutschland etablierte duale System, als Vorbild für eine effektive Vorbereitung junger Menschen auf das Berufsleben gelten.

Saarland als Impulsgeber für Europa

Einen besonderen Akzent setzte das Saarland mit der Präsentation seiner deutsch-französischen Kooperation. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot unterstrich in Brüssel die Bedeutung internationaler Synergien: „In der beruflichen Bildung liegt eine große Chance der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für das Saarland. Daher haben wir heute die Gelegenheit genutzt, unser saarländisches Best-Practice-Modell für die Erzieherinnen- und Erzieherausbildung vorzustellen. Seit 2023 ist es für uns eine Selbstverständlichkeit mit unseren französischen Partnern der Académie Nancy-Metz eine grenzüberschreitende Ausbildung, finanziert durch Erasmus +, umzusetzen. Die Kooperation umfasst Praktika in der Partnerregion und Job-Shadowing für unsere Lehrkräfte. Von diesen europäischen Fachkräften profitieren die Jüngsten in unserer Region. Damit stärken wir Kindertageseinrichtungen in Deutschland und Frankreich und geben unseren Kindern den Europäischen Gedanken von Anfang an mit.“

Fokus auf MINT und digitale Kompetenzen

Neben den konkreten Ausbildungsmodellen widmete sich der Rat auch übergeordneten EU-Initiativen. Diskutiert wurden unter anderem die „Union der Kompetenzen“, der Aktionsplan für Grundkompetenzen sowie die europäische MINT-Strategie. Das erklärte Ziel der Ministerrunde ist es, jungen Menschen genau jene fachlichen, digitalen und gesellschaftlichen Fähigkeiten zu vermitteln, die in einer sich wandelnden Arbeitswelt unverzichtbar sind. Gleichzeitig sollen diese Maßnahmen dazu beitragen, die Chancengleichheit innerhalb Europas weiter zu stärken.

Hintergrund zum EU-Rat

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ ist ein zentrales Gremium der Europäischen Union. Ihm gehören die zuständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedstaaten an. Das Gremium tagt drei- bis viermal jährlich in unterschiedlichen Formationen, um politische Maßnahmen zu koordinieren, Initiativen auf den Weg zu bringen und – wo es die EU-Verträge zulassen – Rechtsvorschriften zu verabschieden.

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