StartThemenFarbkorrektur in Videos: Grundlagen und Tricks

Farbkorrektur in Videos: Grundlagen und Tricks

WERBUNG

In der letzten Zeit ist es viel einfacher geworden, ein Video zu erstellen. Heutzutage können sich damit so viele Menschen befassen, wie noch nie zuvor. Viele Leute drehen kurze oder lange Videos und teilen diese gerne auf verschiedenen Plattformen und Social Media. 

Wer jedoch ein richtig gutes Video erstellen will, das beim großen Publikum besonders gut ankommt, muss sich trotzdem mit vielen technischen Aspekten der Videoproduktion auseinandersetzen. Ohne Bearbeitung der Farbe und Beleuchtung kann man kein gutes Video erstellen, und hier sind die Grundlagen der Farbkorrektur. 

Die wichtigsten Begriffe der Farbkorrektur

Wie auch bei vielen anderen Tätigkeiten gibt es bei der Farbkorrektur eigenes Lexikon. Diese Begriffe sind unentbehrlich, um die Farbkorrektur zu verstehen. 

Farbkorrektur und Farbgestaltung

Bei der Bearbeitung der Farben in einem Video kann es je nach Zweck und Aufgabe um Farbkorrektur oder Farbgestaltung gehen. Farbkorrektur im engeren Sinne bedeutet, dass man eine so realistische wie möglich Darstellung der Farben bestrebt. Sollte man sich eine Änderung der Farben für bestimmte künstlerische Effekte wünschen, dann handelt es sich um Farbgestaltung. Es kommt aber häufig vor, dass man jegliche Bearbeitung der Farben im Video als Farbkorrektur bezeichnet.

Farbtheorie

Die Arbeit mit Farben bedarf einer sorgfältigen Überlegung ihrer Wahrnehmung. Abgesehen davon, wie realistisch die Farben in einem Video aussehen, muss man auch darauf aufpassen, ob bestimmte Farben miteinander gut kombinierbar sind. Manche Farben und Farbtöne passen sehr gut zusammen, und manche Kombinationen sind ein absolutes No-Go. Wer die Wahrnehmung der Farben besser verstehen möchte, muss sich mit der Farbtheorie befassen. Diese hilft nicht nur zwischen guten und schlechten Kombinationen zu unterscheiden, sondern auch die Kombinationen finden, die eine bestimmte Stimmung wie Ruhe oder Freude vermitteln können.

Weißabgleich

Oft kann man hören, dass die Aufnahme von Videos und Fotos mit dem Weißabgleich beginnt. Tatsächlich ist es immer ein wichtiger erster Schritt für jeden, wer mit visuellen Inhalten arbeitet. Je nach Beleuchtung können verschiedene Farben von verschiedenen Kameras unterschiedlich aufgenommen werden. Da die weiße Farbe sehr oft als Grundsatz gilt, kann man mit Weißabgleicht dafür sorgen, dass die Kamera bei der vorhandenen Beleuchtung weiße Farbe korrekt wahrnimmt, und diese Einstellung auch für die anderen Farben verwendet.

Sättigung und Farbton

Neben der vollkommen realistischen 1:1 Wiedergabe der Farben, können die Videoproduzenten auch verschiedene Stufen der Sättigung benutzen. Sättigung lässt eine bestimmte Farbe mehr oder weniger intensiv darstellen. Die Farbe bleibt dabei die gleiche, aber durch Sättigung kann man verschiedene Effekte wie Vintage oder Hyperrealismus erreichen. Dasselbe gilt auch für die Benutzung von verschiedenen Farbtönen. Mehr oder weniger intensive Farbtöne können für verschiedene künstlerischen Zwecke sehr hilfreich sein.

Hard- und Software für Farbkorrektur

Obwohl die Erstellung und Bearbeitung von Videos in der letzten Zeit viel einfacher geworden ist, muss man für diese Zwecke ganz genau auf die Soft- und Hardware schauen. Insbesondere für die Farbkorrektur muss man auf die nützlichen Programme und Geräte aufpassen.

Software

Die Auswahl der Software, mit der man Farbkorrektur erledigen kann, ist sehr groß. Bei fast allen Programmen für Videobearbeitung sind alle notwendigen Instrumente für Farbkorrektur vorhanden. Bei der Software unterscheidet man zwischen professionellen Produkten. 

Für Anfänger oder jene, die sich nur gelegentlich mit Videos befassen, passen am besten Programme von Movavi https://www.movavi.de. Diese Software ist sehr einfach und intuitiv, und deswegen kann man den Umgang mit der Software sehr schnell lernen.

Jenen, die sich eher für professionelle Programme interessieren, kann man den Video Editor Davinci Resolve https://www.blackmagicdesign.com/products/davinciresolve empfehlen. Diese professionelle Software bietet sehr mächtige Instrumente, wenn es um die Farbkorrektur geht. Dafür ist das Programm ziemlich kompliziert für die Anfänger und herausfordernd für die Hardware.

Hardware

Bearbeitung von Videos und Farbkorrekturen sind Aufgaben, die eine leistungsstarke Hardware erfordern. 

Die Darstellung von visuellen Inhalten erfolgt auf einem Monitor. Für die Farbkorrektur der Videos braucht man einen großen Monitor mit einer 10-Bit-Farbtiefe. Viele Videoproduzenten benutzen sogar 2 Monitore, um eine größere Leiste zu haben und um die Darstellung der Farben auf zwei verschiedenen Geräten sehen zu können.

Videos mit hoher Auflösung können auch den Computer stark belasten. Um die Farbkorrektur von einem hochwertigen Video durchzuführen, muss der Computer selbst sehr leistungsstark sein. Eine starke CPU und RAM von mindestens 32 GB sind unverzichtbar.

Schließlich darf man nicht über eine rechenstarke Grafikkarte vergessen. Sowohl 4K Videos als auch Videos für YouTube können dabei besonders anspruchsvoll sein. 

Ablauf der Farbkorrektur und Tipps für die Anfänger

Farbkorrektur ist ein Prozess, in dem man verschiedene Aspekte in der richtigen Reihenfolge aufgreifen muss. Hier ist eine kurze Schritt-für-Schritt-anleitung für eine erfolgreiche Farbkorrektur:

  1. Weißabgleich. Wenn es um die Bearbeitung der Farben geht, dann setzt weiß den richtigen Maßstab. Der korrekte Weißabgleich sorgt dafür, dass auch die anderen Farben realistisch dargestellt werden.
  2. Belichtung. Das Licht kann die Darstellung und Wahrnehmung der Farben stark ändern. Mit dem Wellenform-Oszilloskop kann man dafür sorgen, dass die Belichtung im ganzen Video gleich bleibt, und die Darstellung der Farben nicht verdreht.
  3. Kontrast. Durch Kontrastoptimierung kann man im Video neue Akzente setzen und manche Rände vertuschen. Kontrastoptimierung kann helfen, bestimmte Teile des Videos zu unterstreichen oder hervorstechen lassen.
  4. Ausgleich der Farbtöne. Schatten und gut beleuchtete Teile können auf einem Video sehr unterschiedlich aussehen. Oft bedürfen diese Farbtöne einer Anpassung, damit das Bild harmonisch aussieht. Beim Frabtonauslgiche kommt meistens die Farbtheorie zum Einsatz.
  5. Sättigung. Abschließend muss man die Sättigung einstellen, um dem Video einen Gesamtton zu verpassen. 

Eine geschickte Farbkorrektur bedeutet immer eine Mischung aus der realistischen Darstellung des Bildes und der künstlerischen Aussage des Videoproduzenten.

Häufige Fehler

Farbkorrektur ist eine kreative aber auch komplizierte Aufgabe. Hier sind die häufigsten Fehler, die man bei der Farbkorrektur vermeiden muss:

  • Überbearbeitung. Der Wunsch, verschiedene Instrumente auszuprobieren, kann so groß sein, dass die Spuren der Bearbeitung im Video viel zu auffällig werden.
  • Inkonsistente Korrektur. Die Darstellung der Farben muss im ganzen Video gleichmäßig sein
  • Übermäßige Sättigung. Sollte man mit der Sättigung übertreiben, bekommt das Video einen unnatürlichen „Plastik Look“. 

Die Instrumente der Farbkorrektur sind dafür da, um das Video ein bisschen zu verbessern, und nicht um die Farben komplett zu ändern. Es lohnt sich immer, im Umgang mit der Farbkorrektur etwas zurückhaltend zu bleiben.

- Werbung -
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
- Werbung -

Kommende Veranstaltungen