Die Saarlouis Royals haben am Sonntagabend eine Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim Gastspiel bei den Eisvögel USC Freiburg unterlagen die Saarländerinnen in einer Partie ohne tabellarische Bedeutung verdient. Während Saarlouis bereits vor dem Spieltag als Zweiter der Hauptrunde feststand, war für Freiburg die Playoff-Teilnahme nicht mehr erreichbar.
Aus Sicht der Royals bestätigten sich die im Vorfeld formulierten Sorgen. „Über weite Strecken fehlte der letzte Fokus“, hieß es aus dem Umfeld der Mannschaft. Zwar begann Saarlouis solide, fand zunächst gut in die Begegnung und hielt das Spiel offen. Doch ab dem zweiten Viertel ging der Rhythmus zunehmend verloren, Abstimmungsprobleme und fehlende Konsequenz in der Defensive brachten die Gastgeberinnen in Vorteil.
Ein spätes Aufbäumen im Schlussabschnitt ließ die Partie noch einmal spannend erscheinen. Die Royals kämpften sich zwischenzeitlich zurück in Schlagdistanz, doch die Hypothek aus der schwächeren Phase zuvor wog zu schwer. Freiburg brachte den Vorsprung letztlich souverän ins Ziel.
Eine überragende Leistung zeigte einmal mehr Martha Burse. Die US-Amerikanerin kam auf 34 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists bei einer Effizienz von 36 – Werte, die ihre zentrale Rolle im Spiel der Royals unterstreichen. Dennoch reichte ihre Galavorstellung nicht, um die Niederlage abzuwenden.
Für positive Schlagzeilen sorgte zudem Elina Koskimies. Die Finnin feierte nach überstandener schwerer Fußverletzung ihr Comeback und sammelte erstmals wieder Spielminuten im Royals-Trikot – ein wichtiges Signal mit Blick auf die anstehenden Aufgaben.
Denn trotz der Niederlage richtet sich der Fokus bereits nach vorn: Am kommenden Wochenende stehen in Berlin die TOP 4 an. Im Halbfinale treffen die Royals am Samstag um 15 Uhr auf Alba Berlin. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die volle Konzentration erfordert. Freiburg hingegen ist im Pokalwettbewerb nicht mehr vertreten.

