Beim Auftakt der diesjährigen Reviertour von Umweltministerin Petra Berg hat eine groß angelegte Feuerwehrübung das Thema Waldbrandschutz in den Mittelpunkt gestellt. In einem realitätsnahen Szenario wurde ein Waldbrand simuliert, um das Zusammenspiel verschiedener beteiligter Organisationen zu erproben.
An der Übung beteiligt waren neben Berufs- und freiwilliger Feuerwehr auch der SaarForst Landesbetrieb sowie das Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL). Ziel war es, Abläufe im Ernstfall zu testen und die Koordination zwischen den Akteuren zu stärken.
Die Übung begann gegen 10 Uhr mit einem simulierten Notruf, den Ministerin Berg in der Feuerwehrleitstelle absetzte. Kurz darauf rückten die ersten Einsatzkräfte aus. Aufgrund der besonderen Anforderungen eines Waldbrandes wurden Fachberater des SaarForst hinzugezogen, die die Einsatzleitung bei der Einschätzung von Vegetation, Gelände und möglichen Gefahren unterstützten. Das LVGL stellte digitale Karten bereit, um die Lageeinschätzung zu erleichtern.
Auch logistische Herausforderungen wurden in das Szenario eingebaut: So musste eine blockierte Zufahrt durch einen umgestürzten Baum mithilfe von schwerem Gerät freigeräumt werden.
Nach rund 90 Minuten wurde die Übung erfolgreich beendet. Nach Angaben der Beteiligten verlief die Zusammenarbeit reibungslos. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun im Rahmen einer Nachbereitung ausgewertet werden, um Abläufe bei möglichen realen Einsätzen weiter zu optimieren.
Umweltministerin Berg betonte im Anschluss die Bedeutung regelmäßiger Übungen angesichts zunehmender Trockenperioden und einer steigenden Waldbrandgefahr.

