Sonntag, Januar 17, 2021

Ulm verliert auf Schalke trotz guter Leistung

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Der SSV Ulm schafft keine erneute Sensation und verliert trotz sehr guter Leistung mit 3:1 gegen den FC Schalke 04.
Jo Reichert trifft in der VELTINS-Arena per Elfmeter.

Ausgangssituation
Bundesligist Schalke 04 hatte in der ersten Runde den FC Schweinfurt aus dem Wettbewerb geworfen, unsere Spatzen siegten gegen den FC Erzgebirge Aue mit 2:0 und sicherte sich dadurch den Einzug on Runde zwei.
Beide Vereine haben sich auf den Tausch des Heimrechts geeinigt, sodass das Spiel in der Schalker Arena, in der das Dach geschlossen war, ausgetragen wurde.
Gegenüber dem Heimspiel gegen Hessen Kassel hatte Holger Bachthaler seine Mannschaft auf drei Positionen verändert. Albano Gashi, Marcel Schmidts und Nicolas Jann rückten in die Startformation.
Ulm spielte ganz in weiß, Schalke ganz in blau.

Spielverlauf
Die Anfangsphase gestaltet sich offen, Ulm steht kompakt und versucht Nadelstiche zu setzen. Wie in der 13. Minute, als Nicolas Jann auf der linken Seite durchbricht, in der Mitte mit seinem Pass aber keinen Abnehmer findet.
Der SSV war die aktivere Mannschaft, spielte mutig nach vorne, zumeist über die linke Seite und ließ hinten nichts anbrennen.
Nach gut 20 Minuten war das Eckenverhältnis mit 3:0 für die Spatzen auf dem Videowürfel abzulesen.
In der 27. Minute zeigte dieser allerdings das 1:0 für Schalke an. Suat Serdar nahm sich aus 25 Metern ein Herz und traf mitten in einer sehr guten Phase der Spatzen unhaltbar zur Führung. Der SSV ließ sich davon aber nicht beeindrucken und attackierte Schalke früh, das Team von Huub Stevens hatte teilweise Schwierigkeiten sich zu befreien.
Mit der 1:0 Führung im Rücken kam Schalke ohne Gegentor in die Pause, obwohl unsere Mannschaft das bessere Team war.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Schalke mehr die Spielkontrolle und hatte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zwei Gelegenheiten.
In der 51. Minute war es wieder ein Fernschuss, der zum 2:0 für die Knappen führt: Ein Schuss aus 20 Metern konnte Max Reule  abklatschen, allerdings stand Benito Raman genau richtig und erhöhte für S04.
In dieser Phase zeigte der Bundesligist seine Klasse und konnte gar auf 3:0 erhöhen, als der SSV in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, Schalke schnell umschaltete und wiederum Raman aus spitzem Winkel traf.
20 Minuten vor dem Ende brachte Holger Bachthaler nochmals neue Offensivpower und wechselte Felix Higl und Steffen Kienle ein.
Die Spatzen erzeugten nochmals Druck und warf alles in die Waagschale um das Spiel wieder spannend zu machen.
In der 81. Minute gelang dies, als Jo Reichert im Nachschuss seines Strafstoßes den Anschlusstreffer markieren konnte. Zuvor wurde Kienle im Strafraum abgeräumt.

Am Ende blieb es aber beim 3:1 für den Bundesligisten, den Spatzen gelang es trotz größtem Willen nicht, noch einen Treffer zu erzielen.

Fazit
In der ersten Halbzeit war der SSV Ulm 1846 Fussball das klar bessere Team, dominierte das Spiel und ließ keinen Klassenunterschied erkennen.
Schalke dagegen zeigte sich sehr effizient und kam durch wenige Möglichkeiten zu drei Toren.
Ulmer verkaufte sich in der VELTINS-Arena hervorragend, am Ende steht aber der Bundesligist im Achtelfinale des DFB-Pokals.
Für die Spatzen geht es am 09. Januar mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg II weiter.

Aufstellungen
SSV: Reule – Stoll, Reichert, Geyer (78. Krebs), Schmidts – Sapina (67. Beck), Heußer, Jann (72. Kienle), Coban, Gashi (78. Heilig) – Rühle (72. Higl)
S04: Fährmann, Ludewig (48. Thiaw), Nastasic, Stambouli, Serdar, Raman (67. Hoppe), Skrzybski (89. Kutucu), Oczipka, Harit (67. Bozdogan), Schöpf, Becker

Stimmen zum Spiel
Holger Bachthaler: “Wir haben sehr sehr gut gespielt, wir haben einige Dinge, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, umsetzen können und es war schon etwas unglücklich, dass wir durch den Distanzschuss das 0:1 hinnehmen mussten aber ich glaube in der ersten Halbzeit waren wir die spielbestimmende und aktivere Mannschaft und haben uns in der Halbzeit vorgenommen uns zu belohnen aber leider war heute Schalke auch brutal effizient.
Wir sind aber trotzdem sehr stolz auf die Mannschaft.

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