
Das 2022 vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gestartete Programm wird seit 2024 aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) finanziert. Zuständig ist dafür das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Die Förderung richtet sich an Kommunen sowie an private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Sie sollen damit ihre Wälder klimaresilienter gestalten und auf die Folgen des Klimawandels reagieren können.
Wer eine Förderung erhält, verpflichtet sich für zehn beziehungsweise 20 Jahre zur Einhaltung bestimmter Bewirtschaftungskriterien. Diese betreffen unter anderem die Verjüngung und Durchmischung der Wälder, insbesondere mit standortheimischen Baumarten, das Belassen von Habitatbäumen und Totholz, den Bodenschutz sowie einen verbesserten Wasserrückhalt im Wald.
Das im Umweltministerium angesiedelte ANK-Regionalbüro im Saarland ist die zentrale Anlaufstelle auf Landesebene für Fragen zum Natürlichen Klimaschutz. Das Team besteht aus zwei Regionalmanagerinnen und zwei Klimamanagerinnen für Schutzgebiete. Zu den Aufgaben gehören die Beratung zu Bundesfördermitteln, Öffentlichkeitsarbeit und die Unterstützung lokaler Akteure. Nach Angaben des Ministeriums wurde die Vernetzung in der Region und mit den Projektträgern in den vergangenen Monaten ausgebaut. Seit dem Start vor einem Jahr habe sich das Regionalbüro als Partner für Beratung, Vernetzung und Projektunterstützung etabliert.
Weitere Informationen zum KWM-Programm und zur Antragstellung stehen unter https://kwm.fnr.de/ zur Verfügung. Informationen zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz im Saarland gibt es unter https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/naturschutz/informationen/natuerlicherklimaschutz. Grundlage ist eine Medieninformation vom 1. Oktober 2026.

