Die Stiftung für Mensch und Umwelt ist mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2025 in der Kategorie „Geschäftsmodell-Innovation NPOs“ geehrt worden. Ausgezeichnet wurde das Konzept der Mini(N)aturparks, die unter dem Namen PikoParks bereits an mehreren Standorten umgesetzt wurden.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUP Unternehmer-Magazin würdigten den Ansatz als „überzeugendes Beispiel für wirkungsvolle, niedrigschwellige Stadtbegrünung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz“. In der Jurybewertung heißt es: „Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus ökologischer Wirksamkeit, sozialer Partizipation und Flächeneffizienz.“
Die Stiftungsleitung erklärte: „Auf Grundlage des Konzeptes des Wissenschaftsladens Bonn e.V. für den neuen Grünflächentyp ‚PikoPark‘ hat unsere Stiftung für Mensch und Umwelt einen echten Business-Case entwickelt. Dabei agiert die Stiftung als Allrounder: Unser zertifizierter Naturgarten-Fachbetrieb plant die naturnahen Kleinparks komplett, setzt die eigenen Pflanzkonzepte um und betreut die GaLaBau-Betriebe. Unsere Stiftung macht starke Öffentlichkeitsarbeit für die PikoParks insgesamt und führt viele unterschiedliche Umweltbildungsaktionen während und nach der Entstehung ihrer PikoParks durch – gemeinsam mit den Flächeneigentümern, die meist Wohnungsbaugenossenschaften sind.“
Ein PikoPark umfasst 300 bis 500 Quadratmeter und ist mit heimischen Blühpflanzen, Totholz, Natursteinmauern und weiteren naturnahen Elementen gestaltet. Sie bieten Insekten und Kleintieren Lebensraum und laden Anwohnerinnen und Anwohner zum Erholen ein. Der erste PikoPark entstand 2021 im Berliner Schollenhof, mittlerweile gibt es sieben Standorte.
Die Stiftung für Mensch und Umwelt mit Sitz in Berlin und Bad Essen setzt bundesweit Projekte für mehr biologische Vielfalt um. Ihr Schwerpunkt liegt auf naturnah gestalteten Flächen im urbanen Raum.
👉 Weitere Informationen: stiftung-mensch-umwelt.de


