Donnerstag, August 18, 2022
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Wie Verbraucher und Firmen im Saarland sich gegen Inflation und Nullzinsen schützen

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Die hohe Inflation stellt Privathaushalte und Unternehmen im Saarland vor neue Herausforderungen, bietet aber auch Chancen. Wie gehen Wirtschaft und Bürger mit der Kombination aus hoher Teuerung und niedrigen Zinsen um? Wir haben uns im Saarland umgeschaut.

Wirtschaft solide aufgestellt

Für die Unternehmen in der Region ist die Kombination aus niedrigen Zinsen und hoher Inflation alles andere als ideal: Viele Firmen haben bereits seit Monaten mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, zudem erhöhen sich die Preise für Rohstoffe und Energie stetig. Umso wichtiger ist es, gerade für mittelständische und kleine Unternehmen aus dem Saarland, klug zu wirtschaften – und die vorübergehend schwierige konjunkturelle Situation so abzufedern. Oft bleibt den Firmen nichts anderes übrig, als die gestiegenen Preise an die Verbraucher weiter zu geben. Doch viele Unternehmen möchten die Endkäufer nicht zu sehr belasten und verzichten daher auf einen Teil ihres Gewinns. Auch für große Firmen gilt dies: Die größten Arbeitgeber im Saarland, darunter die ZF Friedrichshafen AG mit rund 9.000 Beschäftigen, sowie die Globus SB-Warenhaus Holding GmbH und der Saarstahl Konzern mit jeweils rund 6.000 Angestellten, stellen Kundenzufriedenheit und langfristige wirtschaftliche Beziehungen vor kurzfristige Profitabilität. Allen Unternehmen ist klar: Die aktuell herausfordernde Situation wird nicht ewig dauern. Bereits für das nächste Jahr rechnen viele Firmen mit geringerer Inflation und einem guten wirtschaftlichen Umfeld. Und auch jetzt können Businesses bereits profitieren: Etwa, wenn für Investitionen Schulden aufgenommen werden. Denn diese sind aktuell günstig zu bezahlen.

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Foto: www.pexels.com

Private Haushalte setzen auf Sachwerte

Die Privathaushalte im Saarland wiederum suchen nach eigenen Strategien, um das bestmögliche aus der aktuell hohen Inflation heraus zu holen. Über insgesamt mehr als acht Billionen Euro Privatvermögen verfügen die Deutschen im Jahr 2022 Schätzungen zufolge. Ein Jahr zuvor waren es noch „lediglich“ 7,6 Billionen Euro. Die Herausforderung für Sparer: Aktuell liegt der Großteil des Kapitals in sogenannten Geldwerten, die der Inflation schutzlos ausgeliefert sind. Dieses Problem haben auch die Saarländer erkannt und legen ihr Vermögen inzwischen verstärkt in Sachwerte, also etwa Aktien, ETFs und Investmentfonds an. Breit gestreute Portfolios sind dabei wichtig; und auch die Nutzung fortgeschrittener Trading-Techniken. So wird etwa der CFD Handel immer beliebter, auch im Saarland: Beim Handel mit CFDs (sogenannten „Contracts for Difference“, also Differenzkontrakten) können die Investoren mit Hebel handeln und dadurch unter Umständen die eigene Rendite deutlich erhöhen. Zudem ist hier das Spekulieren sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse in einem regulierten Umfeld und mit einem breiten Angebot an Instrumenten möglich.

Dass die sonst wenig investitionsfreudigen Deutschen gerade am umdenken sind, sieht man auch bei klassischen Anbietern vor Ort: Die Sparkasse Saarbrücken etwa und ihre Pendants von den Volksbanken beraten Kunden bereits seit längerem zum Thema Investment und freuen sich aktuell über regen Zulauf von Investoren. Klar ist: Langfristig können private Haushalte im Saarland die niedrigen Zinsen und die Inflation nutzen, um möglichst stark vom Vermögensaufbau zu profitieren.

Fazit

Die Preise steigen und die Zinsen sind (noch) niedrig: Das stellt Unternehmen und Privathaushalte im Saarland vor ganz neue und ungewohnte Herausforderungen. Doch ein genauer Blick auf die Situation zeigt: Beide Seiten sind inzwischen gut gerüstet, um mit der aktuellen wirtschaftlichen Phase umzugehen. Während Unternehmen auf günstige Investitionen setzen, haben die privaten Haushalte im Saarland die Macht der Sachwerte erkannt. Gute Nachrichten also für beide Seiten: Denn letztlich wird man von diesen Schritten profitieren.

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