Dienstag, Januar 19, 2021

Wildunfälle vermeiden: Pilotprojekt wird ausgeweitet

Politik

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21.000 Verkehrsunfälle mit Wildtieren haben sich in den vergangenen fünf Jahren im Saarland ereignet – Tendenz steigend. Und gerade jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden, steigt das Risiko eines Wildunfalls.

2018  hat die im Verkehrsministerium angesiedelte Landesunfallkommission daher ein Pilotprojekt zur Lösung dieses Verkehrsproblems gestartet: Auf der unfallbelasteten L131 zwischen St. Wendel und Werschweiler wurde ein dynamisches Display installiert, das Autofahrerinnen und Autofahrer vor Wildwechsel warnt, sobald diese in den Erfassungsbereich des Displays einfahren. Das Projekt basiert auf der Annahme, dass Autofahrer besser auf ein dynamisches Warnsignal reagieren als auf herkömmliche Verkehrsschilder – und so ihre Fahrweise in höherem Maße der Gefahr anpassen.

Die Zahlen bestätigen die Wirkung des Displays: Während die Verkehrsunfälle mit Wild in den Jahren 2018 auf 2019 landesweit um knapp 7 Prozent von 4.141 auf 4.443 Verkehrsunfälle anstiegen, war auf der Pilot-strecke L131 in einem Vorher-/Nachher-Vergleich ein Rückgang der Verkehrsunfälle um knapp 35 Prozent (von 49 auf 32) zu verzeichnen. Und auch Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass Autofahrerinnen und Autofahrer durch die Ansprache des Displays die Strecke vorsichtiger befahren.

Angesichts der positiven Ergebnisse erweitert das Verkehrsministerium das Verkehrsprojekt nun. Auf der B41, landesweit eine der Straßen mit der höchsten Wildunfallbelastung, wurden nun zwei weitere Displays installiert. Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Wenn Verkehrsteilnehmer mit angepasster Geschwindigkeit auf Strecken mit Wildwechsel unterwegs sind, sinkt das Unfallrisiko messbar. Die Wildwarn-Displays sind ein gutes Instrument, um die Menschen im Straßenverkehr für das Risiko eines Wildunfalls zu sensibilisieren. Ich bin gespannt, wie sich das Unfallgeschehen auf der neuen Teststrecke entwickeln wird. Insgesamt beginnt jetzt die Zeit, in der wir besonders auf Strecken im ländlichen Raum noch aufmerksamer unterwegs sein müssen.“

Die Landesunfallkommission rät, nach Möglichkeit kontrolliert abzubremsen, sollte ein Tier auf die Straße springen. Kommt es trotzdem zu einem Wildunfall, sollte die Unfallstelle abgesichert, die Straße verlassen und die Polizei verständigt werden. Auch ist zu beachten, dass das tote Tier nicht berührt oder eingeladen und mitgenommen werden sollte.

Regionalverband Saarbrücken

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