Neuer EFRE-Nachrangdarlehensfonds Saarland II stärkt kleine und mittlere Unternehmen
Wirtschaftsminister Jürgen Barke: „Die saarländische Wirtschaft wird vom Mittelstand geprägt. Daher ist es unsere Aufgabe, kleinen und mittleren Unternehmen die nötigen Instrumente an die Hand zu geben, um zu wachsen. Dabei haben wir ein breites Förderangebot, das auf die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst ist. Der EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland fügt sich dort nahtlos ein und ermöglicht Unternehmen zukunftssichernde Investitionen.“
Der Fonds ist der Nachfolger des EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland I, der in der vergangenen Förderperiode von saarländischen Unternehmen sehr gut angenommen wurde. Das Volumen des EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland II in Höhe von rund 35 Mio. Euro wird zu 60 % aus Landesmitteln und zu 40 % aus EU-Mitteln finanziert. Saarländische Unternehmen mit guten Ideen aber eingeschränktem Zugang zu klassischen Bankdarlehen, bietet der Fonds beihilfefreie Nachrangdarlehen für Investitionen und Betriebsmittel. Dank der Rangrücktrittserklärung gelten die Nachrangdarlehen als wirtschaftliches Eigenkapital, was die Eigenkapitalquote verbessert und zusätzliche Finanzierungsspielräume schafft.
Ein weiterer Vorteil: Vereinfachte Nachweispflichten sorgen für spürbaren Bürokratieabbau – die Anforderungen an den Verwendungsnachweis wurden gegenüber dem Vorgängerfonds deutlich abgeschwächt.
Die Umsetzung und Verwaltung des Fonds erfolgt erneut durch die SIKB, das Programm läuft bis Ende 2029.
Weitere Informationen zum EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland II unter:https://www.saarland.de/mwide/DE/portale/wirtschaft/finanzierungsprogramme/nachrangdarlehensprogramm_des_landes


