Homburg – Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 wird der Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) zur Bühne für Wissenschaft, Ethik und medizinische Innovation: Die traditionsreiche Homburger Hochschulwoche geht in ihre 62. Auflage – mit einem vielfältigen Programm aus Festakt, Vorträgen, Diskussionen und Mitmachangeboten für alle Altersgruppen. Den feierlichen Auftakt bildet die Eröffnungsveranstaltung am Montagabend im Homburger Rathaus.
Feierlicher Start mit Wissenschaftspreis und Festvortrag
Die Hochschulwoche beginnt am Montag, 30. Juni, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Homburger Forums mit einer Festveranstaltung. Gemeinsam eröffnen Silvia Debold, Vorsitzende der VHS Homburg, Oberbürgermeister Michael Forster und Prof. Dr. Matthias Hannig, Dekan der Medizinischen Fakultät, die Veranstaltungswoche. Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten 23. Wissenschaftspreises der Stadt Homburg.
Den Festvortrag hält Prof. Dr. Sergiu Groppa, Direktor der Klinik für Neurologie am UKS. Unter dem Titel „Gehirngesundheit aus innovativer Forschung und moderner Patientenversorgung“ gibt er Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Neurowissenschaft. Für die musikalische Begleitung sorgt die Uni-Bigband Homburg. Der Abend klingt bei einem Umtrunk aus.
Ethik und Innovation am Dienstag
Am Dienstag, 1. Juli, geht es im Zentralen Hörsaalgebäude (Gebäude 35) weiter: Von 14 bis 17 Uhr findet der traditionelle Ethiknachmittag der Paul Fritsche Stiftung statt. Unter dem Titel „Wollen, dürfen, können – Patientenwille zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ diskutieren Expertinnen und Experten des UKS ethische Fragestellungen rund um Patientenverfügungen, Wunschmedizin und den verantwortungsvollen Umgang mit medizinischer Machbarkeit.
Ab 17:30 Uhr folgt im Hörsaal 2 der öffentliche Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Centrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM). Nach Grußworten von Staatssekretär David Lindemann, Universitätspräsident Prof. Dr. Ludger Santen und Dekan Prof. Hannig blickt Prof. Dr. Frank Kirchhoff auf die Entwicklung des Forschungszentrums zurück. Prof. Dr. Simone Mayer vom KIT hält den Festvortrag „Neurobiologie in der Petrischale – Chancen und Herausforderungen“. Im Anschluss sind alle Gäste zu einem Empfang mit Führungen durch die Labore eingeladen.
Lange Nacht der Wissenschaften als krönender Abschluss
Den Höhepunkt der Woche bildet die Lange Nacht der Wissenschaften am Freitag, 4. Juli, ab 17 Uhr. Mit über 80 Programmpunkten lädt das UKS-Gelände rund um das Zentrale Hörsaalgebäude (Geb. 35) zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren ein. Neben Vorträgen und Demonstrationen erwarten die Besucherinnen und Besucher u. a. begehbare Organmodelle, Robotik zum Anfassen und praxisnahe Experimente für Groß und Klein.
Der OP-Roboter daVinci, mit dem am UKS bereits über 10.000 Eingriffe durchgeführt wurden, kann ausprobiert werden. Kinder dürfen Wunden an Bananen nähen, Gummibärchen operieren oder den „kleinen OP-Führerschein“ ablegen. Die Klinikfeuerwehr präsentiert ihre Fahrzeuge, es gibt Einblicke in moderne Ultraschalltechnologie, Rechtsmedizin, Kreißsaal, Strahlentherapie und das Childhood-Haus.
Für musikalische Unterhaltung sorgen die Uni-Bigband und die Band Sweettones, außerdem gibt es eine Salsa-Tanzshow. Die Veranstaltung endet mit einer Aftershow-Party der Fachschaft Medizin auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Das vollständige Programm ist online unter www.uks.eu/langenacht abrufbar.

