Einsatzreiche Tage und ein forderndes Wochenende liegen hinter den Ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert. Von Freitag bis Montag rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu insgesamt neun Einsätzen im Stadtgebiet sowie zur Unterstützung benachbarter Gemeinden aus.
Kaminbrand in der Dr.-Erhard-Straße
Am Freitagnachmittag, 28. November, wurde die Feuerwehr St. Ingbert um 16:00 Uhr zu einem gemeldeten Kaminbrand in die Dr.-Erhard-Straße alarmiert. Nach gemeinsamer Erkundung durch Feuerwehr und Schornsteinfeger konnte Entwarnung gegeben werden: Ein Brandgeschehen lag nicht mehr vor, sodass der Einsatz schnell beendet werden konnte. Vorsorglich wurde der Kamin außer Betrieb genommen.
Unterstützung Rettungsdienst – Person über Drehleiter gerettet
Am Samstagmorgen, 29. November, um 9:51 Uhr unterstützten die Löschbezirke Rentrisch und St. Ingbert-Mitte den Rettungsdienst in der Unteren Kaiserstraße in Rentrisch. Mit Hilfe der Drehleiter wurde eine Person schonend aus dem 3. Obergeschoss gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.
Notfall-Türöffnung in Rohrbach – Person verstorben aufgefunden
Nur wenig später wurden die Löschbezirke Rohrbach und St. Ingbert zu einer Notfall-Türöffnung in die Hochstraße alarmiert. Die Feuerwehr verschaffte dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung. Für die betroffene Person kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie war bereits verstorben.
Gemeldeter Kaminbrand entpuppt sich als Küchenbrand
Am Samstagnachmittag wurden die Löschbezirke Hassel und St. Ingbert-Mitte zu einem vermeintlichen Kaminbrand in die Lindenstraße in Hassel alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Küchenbrand handelte.
Das Brandgut wurde unter Atemschutz abgelöscht und das Gebäude anschließend belüftet. Der Bewohner, der bereits eigene Löschversuche unternommen hatte, wurde zur ambulanten Behandlung an den Rettungsdienst übergeben.
Erneute Unterstützung des Rettungsdienstes – Drehleiter-Einsatz in Spiesen
Gegen 18:00 Uhr wurde die Drehleiter aus St. Ingbert erneut zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Spiesen angefordert. Auch hier musste eine Person aus dem 2. Obergeschoss gerettet werden.
Zwei Personen in der „Eisgrotte“ im blau eingeschlossen
Um 20:13 Uhr am Samstagabend wurde die Feuerwehr in das Freizeitbad blau alarmiert. Zwei Personen waren in der Eisgrotte eingeschlossen, weil sich die Tür aufgrund eines Defekts nicht mehr öffnen ließ.
Nachdem der Versuch einer zerstörungsfreien Öffnung scheiterte, musste die Sicherheitsglastür eingeschlagen werden. Die Personen wurden anschließend vom Rettungsdienst untersucht und betreut.
Fehlalarm durch Brandmeldeanlage an der Schillerschule
Am Sonntagmorgen, 30. November, löste die Brandmeldeanlage der Schillerschule aus. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude, konnte jedoch weder Rauch noch Feuer feststellen. Ein Einsatz war nicht erforderlich.
Zweimal Drehleitereinsatz in Spiesen
Am Montagmorgen gegen 10 Uhr und am Montagabend um 23:43 Uhr rückte die Drehleiter zur Unterstützung der Feuerwehr Spiesen und des Rettungsdienstes an die gleiche Einsatzstelle aus. Innerhalb weniger Stunden musste die Feuerwehr die gleiche erkrankte Person aus dem 1. Stock eines Gebäudes retten. Der Rettungsdienst brachte die Person in ein Krankenhaus.
Quelle: Feuerwehr


