Ein Zimmerbrand im Hasseler Pfad in St. Ingbert hat am Donnerstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem ersten Obergeschoss des Wohnhauses.
Nach Angaben der Feuerwehr befanden sich beim Eintreffen der Kräfte keine Menschen mehr im Gebäude. Zunächst galt jedoch ein Hund als vermisst, was die Einsatzlage zusätzlich erschwerte.
Zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz gingen umgehend zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde Brandschutt in einer Mulde über die Drehleiter auf Straßenniveau gebracht und dort vollständig abgelöscht. So konnte ein größerer Wasserschaden verhindert werden. Der zunächst vermisste Hund konnte schließlich wohlbehalten außerhalb des Gebäudes aufgefunden werden.
Durch den Brand und die massive Rauchentwicklung entstand im gesamten Gebäude ein erheblicher Rauchschaden. Das Wohnhaus war vorerst nicht bewohnbar. Zudem wurde das Gebäude vorsorglich stromlos geschaltet.
Im Einsatz waren insgesamt rund 35 Feuerwehrangehörige der Löschbezirke St. Ingbert-Mitte und Hassel mit sieben Einsatzfahrzeugen sowie Kräfte von Polizei und Rettungsdienst.

