Das Pokal-Wochenende in der Hauptstadt verlief für die Saarlouis Royals enttäuschend. Beim TOP 4 in Berlin blieb das Team ohne Medaille. Nach einer unglücklichen 67:71-Niederlage nach Verlängerung im Halbfinale gegen Alba Berlinunterlagen die Saarländerinnen auch im Spiel um Platz drei dem BC Pharmaserv Marburg mit 62:73 und mussten sich mit Rang vier begnügen.
m Halbfinale am Samstag lieferten die Royals dem späteren Pokalsieger einen großen Kampf. Nach zwischenzeitlichem Rückstand startete das Team eine starke Aufholjagd und erzwang die Verlängerung. Dort fehlte jedoch das entscheidende Quäntchen Glück, sodass sich Alba mit 71:67 durchsetzen konnte.
Am Sonntag war den Saarländerinnen die Belastung des Vortages anzumerken. Im Spiel um Platz drei fehlte die letzte Energie, um sich zumindest Bronze zu sichern. Gegen Marburg konnte das Team um Nationalspielerin Emma Eichmeyernicht mehr entscheidend zulegen. Die 62:73-Niederlage besiegelte letztlich das Verpassen des Podestplatzes.
Dass insgesamt mehr möglich gewesen wäre, zeigte das weitere Turniergeschehen: Alba Berlin setzte sich im Finale überraschend gegen den favorisierten Titelanwärter aus Keltern durch und sicherte sich den Pokalsieg.
Die Saarlouis Royals gratulierten Alba Berlin zum Gewinn des Deutschen Pokals sowie Marburg zum Erfolg im Platzierungsspiel.
Für die Royals steht nun aufgrund der Nationalmannschaftspause eine rund dreiwöchige Spielpause an.
Weiter geht es am Samstag, 22. März 2026, um 16:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Nördlingen. Es folgt das letzte Hauptrundenspiel am 28. März 2026 um 18:00 Uhr in Marburg, bevor am Freitag, 2. April 2026, um 19:30 Uhr die Playoffs beginnen.
Aktueller möglicher Gegner in der ersten Playoff-Runde wäre der Syntainics MBC aus Halle.

