Start Panorama BLIESGAU-ÖLMÜHLE: Mit saarländischem Leindotteröl nach Turin

BLIESGAU-ÖLMÜHLE: Mit saarländischem Leindotteröl nach Turin

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nächste Woche schauen die Gourmets der Welt nach Turin. Dort findet mit dem Salone del Gusto und Terra-Madre-Kongress die größte internationale Veranstaltung der weltweiten Slow-Food-Bewegung statt. Alle zwei Jahre kommen dort neben Zehntausenden von Besuchern zahlreiche Akteure der Lebensmittelbranche aus über 160 Ländern zusammen. Siehe: www.saloneldelgusto.com.

 

Erstmals wird auch das Saarland mit einem Stand auf dem Salone vertreten sein. Unsere Ölmühle erhielt von den Organisatoren eine entsprechende Zusage, weil wir mit Leindotteröl ein Produkt herstellen, das mit der Regionen verbunden ist, nachhaltig produziert wird und dabei höchsten Geschmacksansprüchen genügt. Dies bestätigen auch bekannte saarländische Gastronomen, die – wie z.B. Sternekoch Cliff Hämmerle – „das Öl der Kelten“ in ihrer Küche verwenden.
Samen dieser alten Kulturpflanze mit dem lateinischen Namen Camelina sativa, fand man schon bei Ausgrabungen in der römischen Villa Borg. Seit 2003 wird sie Dank unserer Initiative wieder im Saarland kultiviert und zu hochwertigem Speiseöl verarbeitet. Zwar gilt Italien als klassisches Land der Olive, doch sind wir uns sicher, dass Leindotteröl den Vergleich mit Olivenöl nicht scheuen muss. Ebenso wie Oliven lassen sich die Leindottersamen zu weiteren Produkten, wie Pesto, Nudeln oder als Gewürz weiterverarbeiten.
Entwicklungen, die auch Slowfood-Deutschland bewog, zusätzlich die Künstlerin Christine Wagner aus Überherrn als einzige saarländische Delegierte für den begleitenden Terra-Madre-Kongress nach Turin zu nominieren. Mit der Fotokünstlerin Wagner arbeiteten wir schon häufig zusammen, wenn es darum ging alte Kulturpflanzen wieder in die heimische Landwirtschaft zu integrieren.
In Turin will Wagner für die Genussregion Saarland werben, in der es mehr zu erleben gibt als Schwenker und Lyoner, die selten dem Slowfood-Kriterien „gut, sauber, fair“ entsprechen und die übersehen lassen, welche Köstlichkeiten unsere Region sonst zu bieten hat. „In keiner Gegend Deutschlands wird nämlich so viel Leindotteröl genossen wie hier. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal auf das die Saarländer stolz sein sollten“, sagt Wagner. Dem schließen wir uns vorbehaltlos an.

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