Barrierefreie Haltestellen: Förderprogramm kommt an

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Das Sonderprogramm für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen wird verlängert. Das hat Verkehrsministerin Anke Rehlinger entschieden. „Ausschlaggebend war die bisherige Resonanz der Städte und Gemeinden“, sagt sie. „Die Zahl der Förderanträge hat sich sprunghaft entwickelt, und das ist gut so. Mehr als 12 Mio. Euro fließen noch in diesem Jahr.“

110 Projektanträge zum Ausbau von 283 Haltestellen wurden eingereicht. Die Ministerin hatte die saarländischen Kommunen Ende des Jahres dazu aufgerufen, in den Ausbau der Barrierefreiheit zu investieren und vom Sonderprogramm „Barrierefreier Ausbau von Haltestellen im Saarland“ Gebrauch zu machen.

„Unser Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland möglichst barrierefrei zu gestalten. Dazu müssen wir den Kommunen aber auch die entsprechenden Instrumente an die Hand geben. Das Förderprogramm ist gerade für Kommunen, die wenig Luft für die Kofinanzierung haben, eine gute Motivation“, so Verkehrsministerin Anke Rehlinger. „Sie können einen Zuschuss von bis zu 90 Prozent der relevanten Kosten beantragen.“

Nahezu alle saarländischen Kommunen und drei Landkreise haben nun Projekte angemeldet, darunter auch die Gemeinde Marpingen. Im Gewerbegebiet Urexweiler wurde im November vergangenen Jahres mit dem Bau einer barrierefreien Haltestelle mit Wartehalle sowie einer Buswendeschleife begonnen. Die Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Besonders für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dort ansässigen Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe hat sich mit der barrierefreien Haltestelle der Zugang zum ÖPNV verbessert. Verkehrsministerin Anke Rehlinger wird die neue Haltestelle vor dem Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe in Urexweiler am Donnerstag, 16. März, um 14:30 Uhr besichtigen. Bei dieser Gelegenheit soll auch symbolisch der Förderbescheid an Volker Weber, Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, übergeben werden.

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