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Helfende Hände unterstützen Ess- und Kleider-Eck

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Die großzügige Spende der HELFENDEN HÄNDE freute Guido Schneider und sein Team vom Kleider-Eck ganz besonders

Ein Zusammenschluss von 6 Ehepaaren und drei Frauen aus Neuweiler engagiert sich seit einiger Zeit in besonderer Weise: Sieben Mal im Jahr kochen sie gemeinsam Suppe. Das ist an sich nicht Ungewöhnliches. Doch sie versorgen nicht sich selbst, sondern liefern jedesmal 250 bis 300 Portionen, zumeist an Bürger aus Neuweiler, die vorher vorbestellt haben. Hinzu kommt das Muttertagsessen. „Logistisch ist das mit einigem Aufwand verbunden.“ sagt Gabriele Maus. Aber sie machen es gerne, denn „wir sind alle miteinander befreundet und treffen uns auch unabhängig von diesen Aktionen. Sonst würde das auch nicht funktionieren.“ ergänzt Adelheid Blatter, während ihr Gatte Michael reihenweise neue Kochtöpfe und Wasserkocher ins Kleider-Eck bringt.

Gabriele Maus´ Ehemann Thomas ist Fahrer beim FfB, dem Fahrdienst für Behinderte, der für den Transport der Waren, die an diesem Valentinstag an Ess- und Kleider-Eck übergeben werden, kostenlos einen Kleinbus zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt 13 Wasserkocher und 12 große Kochtöpfe aus Edelstahl konnten die „Helfenden Hände“ dem Kleider-Eck Leiter Guido Schneider übergeben. Er und seine Helferinnen und Helfer waren überglücklich.

Gleiches gilt für Marliese Stay, die seit Beginn des Jahres auf der anderen Seite des Kirner Ecks die Lebensmittelausgabe leitet. Auch ihr haben die Helfenden Hände eine Vielzahl von haltbaren Waren wie H-Milch, Nudeln, Mehl und Kaffee gespendet. „Die Sachen werden dringend gebraucht.“ bekennt Marliese Stay, denn trotz des großzügigen Engagements von Spendern wie der Vereinigten Volksbank und der Sulzbacher Stadtwerke GmbH bleibt es schwierig den Bedarf zu decken. Mehr als 150 Personen haben das Angebot der Lebensmittelausgabe schon wahrgenommen. Und jeden Dienstag kommen weitere Menschen hinzu. „Die Leute müssen aber auch verstehen, dass wir nur eine Unterstützung sind und nicht den Lebensmittelunterhalt des ganzen Monats decken können.“ beschreibt Marliese Stay die Probleme, mit denen sie im Ess-Eck konfrontiert wird. Die für die Partei DIE LINKE im Stadtrat aktive Rentnerin erzählt den anwesenden Mitgliedern der Helfenden Hände von ihren Erlebnissen in den vergangenen Wochen und schnell wird klar, dass die Hilfe des Neuweiler Vereins hier an der richtigen Stelle angekommen ist.

Übrigens: Die Helfenden Hände unterstützen nicht nur öffentliche Initiativen wie das Ess-Eck oder den den Saarbrücker Kältebus, sondern auch still und diskret Einzelschicksale.

 

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