Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland (KVS) begrüßt den Ministerratsbeschluss vom 14.01.2020 zur Einführung der Landarztquote.

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland begrüßt die Einführung einer Landarztquote ausdrücklich. Durch sie wird erreicht, dass mehr Medizinstudierende nach Beendigung des Studiums später für einen Zeitraum von zehn Jahren hausärztlich – unter Berücksichtigung der regionalen Versorgungs-situation – im Saarland tätig werden und damit die hausärztliche Versorgung gestärkt wird.

„Denn bereits jetzt gibt es einzelne Regionen im Saarland, in denen eine flächendeckende hausärztliche Versorgung zunehmend schwieriger sichergestellt werden kann “, so San.-Rat Dr. Gunter Hauptmann, Vorsitzender des Vorstandes der KVS.

„Mit verschiedensten Maßnahmen fördern wir als KVS die Niederlassung als Hausarzt in Gebieten, für die ein regionaler bzw. lokaler Versorgungsbedarf festgestellt wurde“, ergänzt Dr. Joachim Meiser, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KVS. „Unter anderem haben wir zum 01.01.2020 die Niederlassungsförderung in diesen Regionen auf bis zu 60.000 € je Niederlassung  angehoben.

Die KVS begrüßt auch, dass die Vergabe der Studienplätze dabei nicht nur ausschließlich nach der Abiturnote erfolgen soll, sondern auch weitere, für die ärztliche Tätigkeit wichtige Faktoren, berücksichtigt werden sollen.