Dienstag, September 27, 2022
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DFB-Pressekonferenz zum Start der 3. Liga

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Vier Tage vor dem Start der neuen Drittligasaison mit der Begegnung VfL Osnabrück gegen den MSV Duisburg lud der DFB zu einer Pressekonferenz ein, in der neben dem Teamleiter Kommunikationsmanagement, Jochen Breideband, auch Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFB GmbH & Co. KG, Jürgen Wehlend, Geschäftsführer der SG Dynamo Dresden, und RWE Trainer Christoph Dabrowski teilnahmen.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Finanzierung der Liga. Hier hatte es im vergangenen Jahr mit der Insolvenz von Türkgücü München den Präzedenzfall gegeben, dass ein Verein den Spielbetrieb einstellen musste, was dem 1. FC Saarbrücken einen klaren Wettbewerbsnachteil erbrachte. Manuel Hartmann berichtete von den neuen Maßnahmen wie den Nachweis über ein sicherndes Eigenkapital der Vereine, die bereits beschlossen seien. Man wolle den Vereinen aber eine Vorlaufzeit gewähren, um diese Anforderung erfüllen zu können, weshalb entsprechende Regelungen erst zur nächsten Saison greifen.

Jürgen Wehlend, Geschäftsführer bei Dynamo Dresden, wies darauf hin, dass es „systemische Probleme“ gäbe. Im Schnitt fehle pro Club und Saison eine halbe Million Euro. An dieser Stelle kam natürlich die Frage nach den Fernsehgeldern auf. Die Vereinbarung mit magenta läuft zum Ende dieser Saison aus und eine Ausschreibung ist bereits gestartet. Manuel Hartmann bestätigte, dass es ein „gutes Interesse“ am Markt für die 3. Liga gäbe. Er ist optimistisch, dass der DFB ein gutes Ergebnis erzielen wird, wollte aber nicht verraten, welche Sender mitbieten.

Warum die dritte Liga während der WM pausiere, lautete ein andere Frage, die Hartmann ebenfalls beantwortete. Es habe eine Abstimmung mit allen Partnern gegeben. Am Ende sei man sich einig gewesen, dass man gegen die WM Spiele hätte anlaufen müssen. Also habe man sich zur langen Pause entschlossen und den Rahmenspielplan angepasst.

Eine Vorgabe für ein Hygienekonzept wird vom DFB nicht kommen, sofern die Corona-Problematik im Herbst wieder auf die Tagesordnung drängen sollte. Stattdessen sind die Vereine angewiesen, entsprechende Regelungen mit den Behörden vor Ort zu treffen.

Christoph Dabrowski freut sich auf den Start am Wochenende. Er sieht sich nicht in der Aufgabe, die riesige Euphorie, die rund um Rot-Weiß Essen herrsche zu bremsen. Man wolle, im Gegenteil, die Wucht der Fans nutzen, um gut in der Liga anzukommen.

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