Dienstag, September 27, 2022
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StartFCS2:1 gegen Halle - Der FCS bleibt dran

2:1 gegen Halle – Der FCS bleibt dran

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Nach einer überlegen geführten Partie gewann die Mannschaft des 1. FC Saarbrücken verdient mit zwei Toren von Lukas Boeder und Julian Günther-Schmidt mit 2:1 gegen die stark coronageschwächten Gäste aus Halle. Damit rücken die Saarländer wieder ganz nahe an den 1. FC Kaiserslautern ran, der in Freiburg nur ein Unentschieden erreichte.

Uwe Koschinat musste krankheitsbedingt austauschen: Für Steven Zellner rückte Boné Uaferro ins Team, über nahm aber nicht die linke Position in der Dreier-Abwehrkette, sondern agierte vom Zentrum aus. Lukas Boeder ging dafür nach außen. Ansonsten veränderte sich im Vergleich zur Begegnung in Braunschweig nichts:

Batz – Becker, Uaferro, Boeder – Ernst, Zeitz, Gnaase, Günther-Schmidt, Krätschmer – Scheu, Jacob

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Vor dem Anpfiff wurde eine Schweigeminute für den in der letzten Woche verstorbenen Präsidenten des DFB, Egidius Braun, gehalten. Dann ging es los – und zwar nur in eine Richtung. Saarbrücken dominierte das Spiel und kam folgerichtig nach 22 Minuten nach einer Scheu-Ecke zum 1:0. Lukas Boeder war unbemerkt von der Hallenser Abwehr an den langen Pfosten gelaufen und verwandelte Scheus Vorlage mit der Sohle. Wenig später sprangen die Anzeigetafeln im Ludwigspark auf 2:0. Der erneute super agile Dodo Ernst flankte von rechts direkt auf Julian Günther-Schmidt, der Tim Schreiber im Kasten der Gäste mit einem Schuss aus der Drehung keine Chance ließ.

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Da staunen Freund und Feind: Lukas Boeder markiert das 1:0.

Damit war das Team von André Meyer gut bedient, denn sie bekamen die sehr variabel agierende Offensive der FCS nicht unter Kontrolle. Erneut stach Dave Gnaase besonders hervor, der sich seit einigen Wochen in blendender Form präsentiert. Insgesamt lieferten die Saarbrücker eine hervorragende erste Hälfte. Das Ergebnis hätte höher ausfallen müssen, denn Schiedsrichter Patrick Hanslbauer verwehrt einen dem FCS einen klaren Elfmeter nach einem Foul an Robin Scheu.

Robin Scheu blieb zur Pause in den Katakomben. Für ihn schickte Uwe Koschinat Justin Steinkötter aufs Feld. Auch sein Konterpart André Meyer reagierte auf die drohende Niederlage und wechselte Löhmannsröben und Wosz für Otto und Badjie ein. Doch zunächst konnte der Coach des Halleschen FC froh sein, dass er nach 52 Minuten nicht 3:0 in Rückstand geraten war, als Tim Schreiber einen Rückpass direkt auf Sebastian Jacob drosch, von dem aus das Leder ins Aus ging.

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Jan Löhmannsröben belebte das Spiel seiner Mannschaft.

Die Hereinnahme von Jan Löhmannsröben zeigte Früchte. Derberühmte „Cornflakeszähler“ ging in jeden Zweikampf, kurbelte unablässig das Offensivspiel seiner Mannschaft an. Sein Schuss aus 20 Metern auf den Kasten von Daniel Batz verfehlte sein Ziel nur knapp. Am dennoch etwas überraschenden Anschlusstreffer von Elias Huth hatte er allerdings keine Aktien. Kapitän Kreuzer hatte von links ins Zentrum geflankt, wo sich Huth mit dem Kopf durchsetzen konnte und das 2:1 erzielte.

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„Günni“ ist erneut Spieler des Tages. Er machte das Rennen knapp vor Dave Gnaase.

Nach 72 Minuten musste Landgraf nach wiederholtem Foulspiel vom Platz, was den Saarländern nicht wirklich half. Sie stellten zwar nach wie vor die bestimmte Kraft auf dem Feld, doch so richtig zwingende Chancen konnten sie sich nicht mehr erarbeiten. Unglücklicherweise verletzte sich Justin Steinkötter kurz vor Ende noch. Er wurde durch Alex Groiß ersetzt.

Fazit: In der zweiten Hälfte machte es die Mannschaft noch einmal ein wenig spannend. Insgesamt aber war von Beginn an klar, dass der FCS unbedingt die drei Punkte zu Hause behalten wollte. Die Umstellung auf die Dreierkette hat vieles verbessert. Die Abwehr wirkt stabiler, vorne bringt die Kombination aus größerer Freiheit und aggressivem Anlaufen den Gegner immer wieder in Verlegenheit. Der FCS im März 2022 ist eine Klassemannschaft, die keinen Gegner fürchten muss.

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