Freitag, Januar 15, 2021

42. Filmfestival Max Ophüls Preis erhält Innovationsförderung

Politik

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Blockchain-Technologie im Einsatz für eine sichere Streaming-Plattform
Für die „Erprobung neuartiger Blockchain-Technologien im Bereich der internetbasierten Mediendistribution“ erhält das 42. Filmfestival Max Ophüls Preis eine Projektförderung vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Der Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 56.000 EUR wurde heute von Ministerin Anke Rehlinger an die Festivalleiterin Svenja Böttger übergeben. Eingesetzt wird die Innovationsförderung beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis für die Entwicklung und Inbetriebnahme einer Streaming-Plattform, die den hohen Anforderungen in den Bereichen digitale Rechtesicherung und Kopierschutz entspricht. Umgesetzt wird die Plattform von dem Münchner Unternehmen Cine.Box, das sich auf das Blockchain-basierte Streaming von Filmen spezialisiert hat. 

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Wer Zukunft will, muss investieren. Wir fördern und begleiten dieses Pilotprojekt, damit innovationsaffine Wirtschaftsakteure im Saarland davon profitieren können. So stärken wir unser Land als IT-Standort. Ich will, dass aus technologischen Ideen Geschäftsmodelle werden. So geht Strukturwandel. Darüber hinaus freut es mich sehr, dass wir damit helfen, das Filmfestival Max Ophüls Preis auch in Corona-Zeiten stattfinden zu lassen.“

Uwe Conradt, Oberbürgermeister der LHS Saarbrücken: „Blockchain-Systeme gehören zu den spannendsten Entwicklungen der letzten Jahre, für dieses Zukunftsthema haben wir hier ein konkretes Anwendungsbeispiel. Neue Technologien so im Alltag zu verankern, dass ihr Mehrwert greifbar wird, ist ein zentrales Anliegen der Kultur- und Wissenschaftsstrategie der Landeshauptstadt. Mit dieser Innovationspartnerschaft übernimmt das Filmfestival Max Ophüls Preis eine Vorreiterfunktion in der Kulturlandschaft. So wird ein gemeinsames Festival-Erlebnis auch in Zeiten der Krise möglich.

Sicheres Streamen mit Blockchain-Technologie 

Bei der Konzeption der Online-Ausgabe fand Festivalleiterin Svenja Böttger in der Blockchain-Technologie den richtigen Ansatz für ihr Streaming-Vorhaben. Die Technologie speichert Daten dezentral, erschwert das Erstellen von Raubkopien, bietet ein hochwertiges Identitäts- und Registrierungsmanagement und garantiert die Sicherheit von Bezahlvorgängen. Hohe Ausfallsicherheit und die flexible Anpassung an unterschiedlichste Zuschauerzahlen ermöglichen ein entspanntes Filmerlebnis.

Als Filmfestival markieren wir den Startpunkt für die Karriere von Nachwuchsfilmen und wollen daher im Streamingbereich besonders auf angemessene Sichtungskapazitäten und Schutzmaßnahmen setzen. Um die weitere Auswertung der Filme und die Vielfalt ihrer Präsentationsmöglichkeiten nicht zu gefährden, gehören für uns neben der Einrichtung eines Geo-Blockings auch feste Limitierungen von Sichtungsmöglichkeiten zu den wichtigen Prinzipien unserer Online-Ausgabe“, erklärt Festivalleiterin Svenja Böttger. „Wir haben mit Cine.Box und den Gründern Fabian Wolfart und Bernd K. Wunder einen zuverlässigen und kompetenten Partner an der Seite, diese Plattform für unser Filmfestival umzusetzen. Wir möchten mit der gemeinsamen Kooperation einen Ansatz vorstellen, der weder die Territorialprinzipien verletzt noch Kinomarkt und Festivallandschaft schädigt.“

Die Streaming-Plattform des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis wird mit Beginn des Vorverkaufs am 10. Januar, der den Startschuss der Blauen Woche markiert, für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Die Zuschauer·innen erwartet rund 90 Filme in knapp 50 Programmen, darunter wie gewohnt Erstaufführungen in den vier Filmwettbewerben. Zu jedem Film wird auf der Plattform zusätzlich ein voraufgezeichnetes Regiegespräch bereitgestellt. Darüber hinaus wird es zudem auf digitalem Wege Möglichkeiten geben, Mitglieder der Filmteams zu treffen und sich über ihre Arbeiten auszutauschen. Sowohl der Ticketverkauf als auch das Streaming der Filme während des Filmfestivals werden über die Plattform laufen. Neben der Eröffnung und Preisverleihung wird dort auch der Web-Kanal „MOP-Festivalfunk“ präsentiert, der beginnend am 10. Januar über das Filmprogramm und das Festival informiert und in Partnerschaft mit dem Saarländischen Rundfunk tiefergehende Gespräche und Inhalte liefert. 

Regionalverband Saarbrücken

SPD: Stadion Ludwigspark – Kopfloses Handeln kommt Stadt teuer zu stehen

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