StartFeature7 günstige Autoklassiker: Kaufen bevor sie verschwinden

7 günstige Autoklassiker: Kaufen bevor sie verschwinden

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Es gibt sie noch, die besonderen Autos, die sich quasi Jedermann leisten kann, wenn er bereit ist, auf die ein oder andere Sicherheits- oder Komfortkomponente zu verzichten. Autoklassiker, die einen ganz besonderen Reiz verströmen, die irgendwie anders sind als der übliche Viertürer mit großer Kofferraumklappe.

Wir haben hier einmal sieben solcher Fahrzeuge zusammengestellt, von denen wir erwarten, dass sie nicht nur nach wie vor ihrem Besitzer als vollwertiger Fahruntersatz dienen können, sondern darüber hinaus auch ihren Wert steigern werden.

Daihatsu Trevis GT front
Daihatsu Trevis
  1. Daihatsu Trevis

Der Trevis war schon zu seinem Erscheinen im Jahr 2006 ein absoluter Hingucker, denn er ähnelte dem Ur-Mini wie aus dem Gesicht geschnitten. Während der tatsächliche Mini nach der Übernahme durch BMW eine sehr von Marketing- und Salesleuten gepuschte Karriere einschlug, die sicherlich sehr gut bei ein einer Vielzahl von jungen Menschen und jung gebliebenen Damen ankommt, gingen die Japaner mit dem Trevis einen anderen Weg. Der bleibt schlank und einfach, klar strukturiert und mit handfesten Vorteilen wie dem guten Platzangebot für vier Erwachsene. Es blieb auch bei einer einzigen Maschine, jenem fast schon legendären 1,0 Liter Dreizylinder, der heute u.a. nach wie vor die kleinen Toyotas antreibt.

Für den Mini-Hubraum erzeugt das schmale Wägelchen ein ganz erstaunliches Temperament und auch Sicherheitstechnisch ist das Fahrzeug auf einem Stand, den man als akzeptabel bezeichnen kann. Trotzdem gibt es ein Problem, das alle Daihatsus vereint: Rost. Wer sich also einen der kleinen, praktischen Mikro-Sportler anlachen will, der sollte am besten zugreifen, wenn die Hauptuntersuchung ganz frisch ist. Ansonsten kann man sagen, dass es keine Probleme mit der Ersatzteilversorgung gibt, obwohl sich Daihatsu nun mittlerweile doch schon ein Jahrzehnt vom deutschen Markt verabschiedet hat.

Wer auf weniger attraktive Formen steht, kann sich auch schon einmal den Daihatsu Move ansehen. Der besitzt noch bessere Raumverhältnisse und ist gelegentlich sogar mit einer Dreigang-Automatik erhältlich.

Die Preise für frisch getüvte Fahrzeuge liegen im Bereich von 2000 bis 3000 Euro. Die Kfz-Steuer ist vernachlässigbar. Beim Verbrauch sollte man mit 7-8 Litern Superbenzin rechnen.

Rover 75
Rover 75
  • Rover 75

Die Geschichte des Rover 75 ist eigentlich ein Drama. Er war das erste Fahrzeug, das Rover unter dem Dach von BMW entwickelte und es besaß alle Zutaten, um ein richtig großer Wurf zu werden. Das klassisch britische Design missfiel jedoch dem Mutterkonzern, der sich schon bald nach der Übernahme von Rover wieder darum bemühte, den defizitären Neuzugang abzustoßen, was sich dann natürlich auch auf die Verkaufszahlen des 75 auswirkte.

Trotz allem kann man aus heutiger Sicht sagen, dass der Rover 75 vielleicht die letzte englische Limousine gewesen ist, der man dies auch ansehen konnte, denn Jaguar, gekauft vom indischen Tata-Konzern, legte einen krassen Designwechsel hin. Der war nicht unbedingt schlecht, doch das Gesicht der Marke veränderte sich eher zu einem ostasiatischen Formenspiel, womit mancher Liebhaber zu kämpfen hatte.

Wie auch immer, der Rover 75 ist ein grundsolides Fahrzeug, das insbesondere mit dem standfesten BMW 2.0 Liter Diesel ein langlebige und komfortable Reiselimo darstellt. Das Interieur ist superb. Wer sich ein solches Auto in den Hof stellt, sollte natürlich auch die Variante mit Lederausstattung in Betracht ziehen.

Von Ersatzteilproblemen haben wir noch nichts gehört. Für einen gepflegten Rover 75 müssen um die 3000 Euro auf den Tisch geblättert werden. Ohne frischen TÜV sollte man allerdings die Finger von einem solchen Gefährt lassen.

Audi A2 8Z
Audi A2 8Z
  • Audi A2

Noch ist das Angebot an Audi A2 recht groß, insbesondere, wenn man sich auf die Benzin-Variante mit 75 PS konzentriert. Die deutlich verbrauchsärmeren Dieselvarianten werden allmählich knapp, insbesondere, wenn man auf Exemplare mit Laufleistungen von weniger als 200.000 Kilometern fixiert ist.

Das Besondere des A2 ist nicht nur, dass die Karosserie aus Aluminium besteht und somit rostfrei ist, sondern, dass das 3,82 Meter kurze Fahrzeug selbst für die Urlaubsreise mit 4 Personen und Gepäck geeignet ist. Die futuristische und immer noch moderne Gestaltung ist zwar nicht jedermanns Geschmack, dennoch war das Design mit seinem ultraniedrigen Luftwiderstandswert wegweisend.

Darüber hinaus besitzen die kleinen Audis, auch wenn sie teilweise mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, zumeist eine ordentliche Grundausstattung, zu der neben vier Airbags auch eine Klimaanlage gehört. Mit etwas Glück findet man bereits ab etwa 2.500 Euro Exemplare, die noch einige Jahre als daily driver nutzbar sein können. Die Dieselvarianten gelten mit weniger als 5 Litern pro 100 Kilometern als ausgesprochen sparsam.

Volkswagen New Beetle Germany
Volkswagen New Beetle
  •  VW New Beetle

Als der Beetle 1998 vorgestellt wurde, hüpften viele Nostalgiker aus dem Höschen. Lange hatte man sich einen runden Nachfolger für den berühmten VW Käfer gewünscht und nun stand er da, in poppigen Farben, mit einem kleinen Blumenväschen am Armaturenbrett. Frisch, witzig originell. Leider stellte sich der Verkaufserfolg nicht ganz so wie erhofft ein. Denn mit der ungewöhnlichen Form kamen natürlich auch einige Nachteile, die viele Interessenten abspenstig werden ließen. Zum einen war der Beetle durch die voluminösen Kotflügel schlecht zu überschauen und somit ein Garant für regelmäßige Parkplatzschrammeleien. Dann störte viele Nostalgiker, dass man ihn nicht als 4-Türer bekam und der Kofferraum nicht sehr groß ausfiel. Für den Nachwuchs war er oft zu teuer, so dass der New Beetle sich zu einem Nischenfahrzeug entwickelte, quasi als Golf Coupe, mit dem er die technische Basis teilte. Viel Spaß bereitete die Cabrio-Version, die ab 2005 in den Handel kam.

Einfach ausgestattete Beetles mit hohen Laufleistungen sind bereits ab ca. 1.000 Euro auf den verschiedenen Portalen gelistet. Wer mehr will, z.B. eine Klimaanlage und einen sauber dokumentierten Wartungsverlauf, der hat mitunter die Chance, für den doppelten Betrag einen Benziner mit etwa 120.000 Kilometern zu erwerben.

Kia Sorento front 20080213
Kia Sorento
  • Kia Sorento

Der Kia Sorento befindet sich in einer völlig anderen Fahrzeugkategorie als die bisher hier aufgeführten Automobile. Für Kia stellt er so etwas wie den – positiven – Wendepunkt in der Firmenhistorie dar, denn er brach mit dem mehr als holzbackenen und primitiven Billigheimer-Konzept, dass die Koreaner bis zu seinem Erscheinen offeriert hatten.

Der Sorento war indes eine völlig andere Hausnummer. Entwickelt zusammen mit dem deutlich konservativeren Hyundai Terracan, kam der Sorento flotter und dynamischer daher. Manche sprachen von Design-Anleihen an der M-Klasse. Doch die damalige M-Klasse mutete deutlich antiquierter an als das stämmige Angebot aus Korea.

Wer das Fahrzeug wirklich im Alltag nutzen will, kann nur den 2.5 Liter Diesel wählen, den es mit Schaltung und Automatik gibt, denn die Benzin-Version gelten als wahre Schluckspechte. Die Versionen Baujahre des Diesel-Triebwerks leistete lediglich 140 PS, was knapp ausreichte. Spätere Jahrgänge erhielten eine Leistungskur, so dass das SUV mit 170 Pferdchen angetrieben wurde.

Der Motor gilt als zuverlässig und robust. Allerdings dürfte es schwierig werden, das große Fahrzeug mit weniger als 10 Litern/100 Kilometern zu bewegen. Dafür ist zumindest die EX-Version des Sorento mit einem permanenten Vierradantrieb und verschiedenen Sperrmöglichkeiten ausgestattet. Sie ist auch an der zweifarbigen Lackierung erkennbar.

Wer Wert auf ein Fahrzeug mit einer geringen Kilometerleistung legt, wird kaum unter 5.000 Euro etwas vernünftiges finden.  Es gibt sicherlich auch Angebote für unter 2.000 Euro, teilweise mit frischem TÜV. Diese haben jedoch oft technische Probleme (Kupplung!) oder sind arg durchgeritten.

Fiat Coupé front 20090604
Fiat Coupé front 20090604
  • Fiat Coupe

Die Fiat-Geschichte der vergangenen 20, 30 Jahre kann man getrost als traurig bezeichnen. Außer der Wiederbelebung des 500 auf Basis des Panda boten die Italiener bestenfalls Durchschnittskost an. Mit zwei Ausnahmen: dem von Pininfarina gezeichneten Fiat Coupe und der Barchetta, die quasi parallel erschienen und vielen Menschen eine Menge Spaß bereiteten. Die Barchetta, das Cabrio, war optisch an den Fiat 124 Spider angelehnt und liegt technisch wie preislich auf demselben Niveau wie sein offensiver gestaltetes Brüderchen.

Das Fiat Coupe atmet die Luft großer italienischer Sportwagen. Die runden Hecklichter, die Form, die an den Ferrari 328 erinnert und die Power, die zumindest die Spitzenmodelle liefern, geben diesem Fiat das gewisse Extra. Nicht selten entspricht auch die Ausstattung einem guten Niveau. Klimaanlage ist Standard und schwarze Lederbezüge sollte man und kann man sich auch gönnen.

Die Fahrleistungen, sieht man von der Basismotorisierung einmal ab, liegen klar im Sportwagenbereich. Die Turbovarianten liefern 190 bzw. 220 PS und schaffen Spitzengeschwindigkeiten, bei denen viele andere Marken den Limiter einschalten.

Trotz dieser Sprinterqualitäten ist das Coupe erstaunlich alltagstauglich. Das Platzangebot ist okay. Das Coupe geht problemlos als Viersitzer durch und sogar in den Kofferraum passen ein paar Hundert Liter für die Ausfahrt am Wochenende.

Für das Gebotene ist das Preisniveau erstaunlich niedrig. Mit etwas Glück kann man bereits für 2.000 Euro ein schönes (Basis-)Modell finden. Bei den höheren Motorisierungen muss man allerdings bereits jetzt mit deutlich höheren Preisen rechnen. Unter 5.000 Euro geht nichts.

Wer die Investition wagt, sollte wissen, dass Fiat Automobile leider nicht so zuverlässig sind wie viele andere. Kleinere Misslichkeiten treffen gelegentlich auf. Wichtig ist, dass der Zahnriemen regelmäßig getauscht wurde. Ansonsten droht ein kapitaler Motorschaden.

Lancia Thesis – Frontansicht 22. Februar 2012 Wülfrath
Lancia Thesis
  • Lancia Thesis

„Wie schaut der denn?“ – Keine Frage der Lancia Thesis ist ein ganz besonderes Fahrzeug. Entweder man liebt das Styling oder man hasst es. Ein Zwischending ist nicht drin. Wem es gefällt, der bekommt in aller Regel eine ganze Menge Technik und Komfort fürs Geld. Leder, Xenon, Automatik, zugfreie Klimatisation, Bose-Soundsystem. Alles picobello.

Doch leider ist der Lancia eben auch ein italienisches Auto und das bedeutet, dass man beispielsweise bei der Elektronik immer wieder auf Probleme stößt wie etwa nicht nachvollziehbare Defektmeldungen des Bordcomputers oder plötzlich ausfallende Musikanlagen. Wer sich auf den Lancia Thesis einlässt, der muss ein Abenteurer sein, ein Mensch, der sich von nichts erschüttern lässt.

Motorisch gibt es ein ganz ordentliches Angebot, beginnend mit einem 170 PS leistenden 5-Fylinder, der schön ruhig läuft. Noch ruhiges kommt der V6 rüber, der dann auch richtig Dampf raushauen kann. Solide sind die Varianten des 2.4 Liter Diesels, der zumeist mit 185 PS ausgestattet ist und den Thesis zur Spar-Luxuslimousine werden lässt.

Das Angebot ist mittlerweile schon sehr begrenzt. Dennoch kann man für deutlich unter 5.000 Euro ein Auto erstehen, das definitiv auf dem Weg zu Klassiker ist, denn der Thesis wird für immer die letzte große Limousine von Lancia sein. Die Marke wurde von Fiat einfach eingestellt.  

Deshalb könnten auch andere, noch halbwegs aktuelle Modelle wie der kleine Ypsilon, besonders in der ersten Version Y10, das Zeug zum Klassiker besitzen. Auch der Lancia Delta, das letzte wirkliche neu entwickelte Fahrzeug der Marke, kann man sich mal ansehen. Hier beginnen die Preise bei ca. 4000 Euro. Die Auswahl an Motoren ist enorm und der Delta gilt als weit weniger anfällig als sein großer Bruder Thesis.

Fotos: Wikipedia

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